Wohlfühlcharakter im „fliegenden Klassenzimmer“

© MK Design and Visualization Studio
Visualisierung eines mobilen (fliegenden) Klassenzimmers, das auf dem Tempelhofer Feld aufgebaut wird.

Auf dem Standort der Grundschule auf dem Tempelhofer Feld zwischen den Bezirken Kreuzberg, Neukölln und Tempelhof wird das erste der „Fliegenden Klassenzimmer 1.0“ errichtet. Die Bauarbeiten dafür haben Ende Oktober 2018 begonnen, die Fertigstellung ist Ende 2018 geplant, die offizielle Inbetriebnahme erfolgt im Februar 2019.
 
Die mobilen modularen Gebäude entstehen in Holzbauweise, wobei die einzelnen Module industriell in der Fabrik vorgefertigt und vor Ort zu einem Gebäude zusammengefügt werden. Zu den Vorteilen zählen die „Mobilität“, die Wiederverwendbarkeit aller Bauteile sowie eine flexible Grundrissgestaltung. Die Gebäude enthalten jeweils sechs Klassenräume sowie zwei Teilungsräume einschließlich der üblichen Nebenräume. Für die Nutzer wird  durch das verwendete Material „Holz“ ein angenehmes Raum- und Lernklima mit einem hohen „Wohlfühlcharakter“ entstehen. 

Mobile Klassenzimmer können bis zu fünf Mal auf- und wieder abgebaut werden

Mit dieser Maßnahme wird ein neuer und innovativer Ansatz im Rahmen der Schulbauoffensive des Landes Berlin realisiert, mit dem auch Nachhaltigkeitsziele (wie z.B. günstige CO2-Bilanz des Rohstoffes „Holz“, hohe energetische Qualität des Gesamtgebäudes) zu erreichen sind.

Der stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat von Tempelhof-Schöneberg, Jörn Oltmann (Bündnis 90/Die Grünen), sowie die an der Entwicklung des Gesamtkonzeptes maßgeblich Beteiligten des bezirklichen Fachbereiches für Baumanagement möchten diesen Weg weiter gehen. Erste Ideen zur Entwicklung nunmehr auch größerer und mehrgeschossiger Schulgebäude („Das Fliegende Klassenzimmer 2.0“) befinden sich bereits in der konkreten Planung.

„Die modularen und mobilen Holzbauten können bis zu fünfmal an verschiedenen Standorten eingesetzt werden“, sagt Stadtrat Oltmann, „damit schaffen wir gute Lehr- und Lernbedingungen auch außerhalb der Schulgebäude und können auch in den Jahren nach einer Sanierung Schulstandorte weiter entwickeln.“ Aktuell ist die Errichtung eines baugleichen Gebäudes auf dem Gelände der Paul-Klee-Grundschule an der Konradinstraße vorgesehen. 

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