Zweiter „Berlin Backpack Day“ inspiriert Menschen zum Helfen

Berlin Backpack Day Berlin 2018, Boulevard Berlin
Berlin Backpack Day Berlin 2018, Boulevard Berlin

Am 1. Dezember  fand der zweite offizielle „Berlin Backpack Day“ vor dem Boulevard Berlin statt. Zahlreiche freiwillige Helfer und Berliner Prominente sammelten und packten in vier Stunden über 350 Rucksäcke. Übergeben wurden sie im Anschluss an die Kältehilfe der Berliner Stadtmission und an den Karuna e. V., der sich um Berliner Straßenkinder kümmert.

Es herrschte emsiges Treiben am vergangenen Samstagvormittag vor dem Boulevard Berlin. Ein großer Tisch, voll mit Süßigkeiten, frischem Obst und anderen Leckereien. Dahinter Berliner Prominente wie Natascha Ochsenknecht, Schauspieler Frank-Willy Wild, Curry-Paule und der YouTuber Pink Panter, die gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern der Berliner Kältehilfe und des Karuna e. V. die Aktion unterstützten.

Varieté-Theater schickt Rucksäcke per Kurier nach Steglitz

Viele Besucher des Centers fühlten sich von der Aktion inspiriert und brachten eigene Taschen und Rucksäcke mit Dingen des täglichen Bedarfs an den Stand. Wiederum andere nahmen einen vom Boulevard Berlin zur Verfügung gestellten Rucksack und füllten diesen mit Leckereien bei EDEKA im Untergeschoss des Centers. „Wir sind begeistert von der großen Resonanz und freuen uns sehr, dass so viele Menschen beim ,Berlin Backpack Day‘ mitgemacht haben“, sagt Franziska Krause, Centermanagerin des Boulevard Berlin, „neben mehreren hundert Rucksäcken wurden auch Geldspenden von insgesamt 500 Euro abgegeben, sodass wir die Kältehilfe und den Karuna e. V. nicht nur mit Sach- sondern auch mit Finanzspenden unterstützen konnten.“

Das Chamäleon Varieté aus Berlin bestellte extra einen Kurier, damit die eigens gepackten Rucksäcke rechtzeitig am Samstag ihren Zielort erreichten. „Wer wirklich helfen will, findet auch einen Weg. Uns war es sehr wichtig, diese Aktion zu unterstützen und unseren Beitrag zu leisten, aber aus Zeitgründen war es uns nicht möglich, selber vor Ort zu sein“, sagt Henrik Frobel vom Chamäleon Theater.

Foto: ©Boulevard Berlin

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