Kombibad Spandau-Süd wieder geöffnet

Kombibad Spandau

Zwei Jahre wurde das Bad saniert, nun ist das zweite der vier großen Kombibäder Berlins fertig und wird am 11. Januar wieder eröffnet

11,1 Millionen Euro konnten die Berliner Bäder. Die Bauarbeiten in Spandau stellten das drittgrößte Einzelprojekt im Rahmen des seit 2008 laufenden Sanierungsprogramms der Berliner Bäder dar. Nur die Sanierung des Kombibads Gropiusstadt (rd. 16 Millionen Euro) und der Schwimmhalle Finckensteinallee in Lichterfelde (rd. 13 Millionen Euro) waren aufwändiger. „Mit der Eröffnung verbessert sich die Versorgung mit Schwimmbädern in Spandau beträchtlich“, erklärt Frank Henkel, Senator für Inneres und Sport, „die Bäder können so wieder ihr gesamtes Spektrum für Unterricht, Vereinstraining und öffentlichen Badebetrieb anbieten.“

Künftig wird das Kombibad Spandau-Süd rund 3,9 Millionen Kilowattstunden Primärenergie pro Jahr weniger benötigen. Das führt dazu, dass Berlin seinen Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid allein durch dieses Projekt um 516 Tonnen pro Jahr reduzieren kann. Diese guten Werte werden nicht nur durch die deutlich verbesserte Wärmedämmung des Gebäudes und die neuen technischen Anlagen (vor allem Heizung und Lüftung) erreicht, sondern auch durch die Umstellung der Versorgung von Gas auf Fernwärme. „Mit dem Kombibad Spandau-Süd ist es gelungen, eine hohe Energieeinsparung für den künftigen Betrieb zu erreichen. Für die Menschen im Umfeld des Bades steht damit ein attraktives Sport-und Freizeitangebot zur Verfügung, dass das Wohnquartier Spandau attraktiver macht.“, so Staatsekretär Christian Gaebler, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.

Die Bauarbeiten zur Sanierung der Schwimmhalle begannen im Dezember 2012. Weil der Aufwand, insbesondere bei der Instandsetzung und Modernisierung der Badewassertechnik im Keller, deutlich größer als zunächst geplant war, haben sich die Baukosten insgesamt leicht auf 11,1 Millionen Euro erhöht. Zu den wichtigsten Veränderungen am Gebäude zählen die Wärmedämmung der Halle, neue Fenster, das neue – ebenfalls wärmegedämmte – Dach, sowie die neuen technischen Anlagen von Badewassertechnik, Heizung und Lüftung. Der Beton aus den 1970er Jahren im Innern ist saniert. Das Mosaik an der Stirnseite der Halle aus der Eröffnungszeit des Bades konnte erhalten werden. Die Garderoben sind komplett neu, ebenso die Fliesen, die vor allem die Schwimmhalle nun in einer neuen, frischeren Optik erstrahlen lassen. „Dennoch haben wir die Sanierungsgelder sparsam eingesetzt und nur das gemacht, was zwingend notwendig war“, erläutert Ole Bested-Hensing, Vorstandsvorsitzender der Berliner Bäder. So ist im Foyer des Bades fast alles beim alten geblieben. Die Instandsetzung der Sauna musste zunächst zurückgestellt werden.

Das Bad steht ab Sonntag. 11. Januar 2015 für alle Gäste zur Verfügung. Anlässlich der Eröffnung ist die Halle des Kombibads Spandau-Süd an diesem Tag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr zum reduzierten Eintrittspreis des Basistarifs geöffnet – 3,50 Euro, bzw. 2,00 Euro.

 (Artikelfoto: Ben_Kerckx pixabay.com/  Creative Commons CC0 )

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