Öffentliche Verkehrsmittel in Berlin – die vielseitigen Möglichkeiten

Längst haben auch in Berlin viele Menschen erkannt, dass es nicht unbedingt notwendig ist, ein eigenes Auto zu besitzen. Dies liegt unter anderem daran, dass alle Wege mit den gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsmitteln beschritten werden können, wodurch sich auch die eigenen Kosten noch einmal ganz deutlich reduzieren.

Auf der anderen Seite ist es in den engen Straßen ohnehin sehr schwer, überhaupt noch einen Parkplatz zu finden. Wer allerdings doch einmal einen der beliebten Ausflüge machen möchte, für den ist es natürlich sehr von Vorteil, über ein eigenes Auto zu verfügen. Dabei bietet sich auch mit dem klassischen Leihwagen oder den unzähligen CarSharing Angeboten in Berlin eine sehr gute Alternative an.

Die Entwicklung des Nahverkehrs

Die Geschichte des Berliner Nahverkehrs ist dabei sehr lang, und sie beginnt im Grunde schon im Jahr 1905, als die ersten Busse mit Verbrennungsmotoren durch die Stadt fuhren. Erst in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg wurden dann schließlich die Schienensysteme geschaffen, auf denen die Bürger der Stadt noch heute von A nach B reisen können. Die letzte große Umstrukturierung dieses komplizierten Netzwerks gab es nach der Wiedervereinigung, als die Gleise von Ost-Berlin wieder an die Gegebenheiten angepasst werden mussten, wodurch ein umfassendes Schienennetz überhaupt erst möglich wurde. Seit der kompletten Restaurierung im Jahr 2001 wurden nun sogar wieder neue U-Bahnen für Berlin vorgestellt.

Die heutige Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel

Tatsächlich ist es erstaunlich, wie hoch die finanzielle Ersparnis der öffentlichen Verkehrsmittel doch ist, wenn man sie mit den Kosten für einen eigenen PKW vergleicht. Bei diesem geht es erst einmal um die Anschaffung, hinzu kommen Kosten für Benzin, Steuer und Versicherung, wodurch sich am Ende eine hohe Summe ergibt. Bereits ab 60 Euro können die Verkehrsmittel einen ganzen Monat genutzt werden, was laut den Angaben der Verkehrsplaner 80 Prozent der Berliner auch mindestens einmal pro Woche tun. Auch für die Planer des öffentlichen Nahverkehrs in der Hauptstadt ist dies natürlich ein wichtiger Punkt. Gerade im Zuge der groß angelegten Renovierung der Linien herrschte hier die Hoffnung, noch mehr Bürger dazu bringen zu können, vermehrt auf die S-Bahn zu setzen. Und tatsächlich belegen die aktuellen Zahlen, dass die Beliebtheit der Tram gestiegen ist. Auf der anderen Seite steigt parallel dazu aber auch die Zahl der neuen Zulassungen weiter an, wodurch der gewünschte positive Effekt der Planer bisher noch ausgeblieben ist.

Artikelfoto: Pixabay | CCO – http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.enhostelsspandau

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