Urlaub: Wohin mit dem Haustier?

Viele Haustierhalter fragen sich vor der lang ersehnten Urlaubszeit: Wohin mit dem geliebten Vierbeiner? Gute Planung ist in jedem Fall wichtig, damit das Haustier auch eine schöne Zeit in der Urlaubssaison verlebt.

Etwa 30 Millionen Haustiere bewohnen deutsche Haushalte. Doch was tun mit dem lieben Vierbeiner, wenn Herrchen und Frauchen verreisen?

1. Zu Hause lassen

Urlaub für Haustierhalter ist nicht immer erholsam für den tierischen Freund. Viele Tiere, besonders Katzen und Nager empfinden Reisen als großen Stress und sollten lieber in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. In dem Fall könnte sich ein Nachbar, Freund oder Familienmitglied um das Tier kümmern. Mindestens ein Mal am Tag sollte er dem Alleingelassenen einen Besuch abstatten, damit dieser immer genug Futter, frisches Wasser und Streicheleinheiten bekommt. Besonders dann, wenn es sich um eine Katze handelt, sollte der Gast schon eine Weile für seinen Besuch einplanen, um mit ihr zu spielen und zu schmusen. Auch das Katzenklo muss immer sauber sein.

2. Betreuen lassen

Neben Freunden, Bekannten und Verwandten können Urlauber ihr Haustier von einem privaten Betreuer, den sie über Tierschutzvereine vermittelt bekommen, in ihrer Abwesenheit versorgen lassen. Verschiedene Tierpensionen in Berlin findet man hier. Wer seinen Vierbeiner in fremde Hände gibt, sollte unbedingt eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Viele wichtige Informationen zur Hundehaftpflichtversicherung und mehr enthält zum Beispiel dieser Ratgeber. Im Basisschutz einer Hundehaftpflichtversicherung greift das Hüterrisiko aber nur, wenn die Betreuer für das Hundesitting Geld bekommen. Passen Freunde und Verwandte unentgeltlich auf das Haustier auf, sollten Halter ein zusätzliches Police-Modul abschließen, das meistens nur wenig mehr kostet.

3. Mitnehmen

Am häufigsten werden Hunde in den Urlaub mitgenommen. Die Tiere werden meist in Transportboxen befördert, an die sie bereits einige Wochen vor Urlaubsbeginn gewöhnt werden sollten. Dazu wird die Box zu Hause mit Kissen oder einer Decke ausgepolstert und eine Leckerei oder das Lieblingsspielzeug hineingelegt. Am Anfang des Trainings bleibt die Tür am besten immer offen stehen, damit das Tier die neue Behausung jederzeit verlassen kann. Später wird sie zunächst für wenige Sekunden und nach der Eingewöhnungszeit für eine längere Dauer geschlossen, woraufhin eine Belohnung folgen muss. So verknüpft das Tier positive Gedanken mit der Box, betont Hundetrainerin Ann Kari Sieme von Aktion Tier.

Bei Auslandsreisen innerhalb der EU ist ein EU-Heimtierpass erforderlich. Die Tiere müssen gegen Tollwut geimpft und mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein. Hunde, die jünger als drei Jahre alt sind, dürfen ins EU-Ausland nicht mitgenommen werden. Grundsätzlich sollten Urlauber sich bereits Monate vor Reiseeintritt über die Einreisebestimmungen im Urlaubsland informieren und alle erforderlichen Vorkehrungen treffen.

(Artikelfoto: © pixabay.com / CC0 Public Domain /Nikiko )

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