Das war D-bü!

Dieses D-bü war passend gelungen. Dieser erstmals ausgerichtete Wettbewerb deutscher Musikhochschulen, bei dem Innovation und Erfolg beim Publikum im Mittelpunkt standen, kürte seine Gewinner in den bemerkenswerten Bereichen Originalität, Wiederaufführbarkeit und Publikumserfolg,

Auch die außergewöhnliche Wahl der Aufführungslocations sowie der Abschlussveranstaltung entsprachen dem gesamten Anspruch des D-bü  Wettbewerbs. U.a. boten das Radialsystem Berlin und das Pergamon Museum an fünf Wettbewerbstagen die Bühnen für die Wettbewerbsbeiträge der deutschen Musikhochschulen. Eindrucksvoll und überzeugend zeigten zur Abschlussveranstaltung  zusammenfassende Präsenationsvideos im Pierre Boulez Saal die imposanten und meisterhaften dargebotenen Trends der musikalischen Zukunft. Alle Beiträge, so unterschiedlich sie inhaltlich waren, vereinte die Lust auf etwas Neues, Innovatives. Die Jury hatte es bei der Auswahl der Gewinner nicht einfach. 16 Studierende derjenigen Musikhochschulen, die keinen eigenen Beitrag zum Wettbewerb entsendet hatten, bildeten unter Vorsitz Prof. Dr. Martin Tröndles (WÜRTH Chair of Cultural Production, Zeppelin Universität) das Entscheidungsgremium. Mit Preisgeldern in Höhe von jeweils 4000 Euro sind die Gewinner:

VKKO aus München in der Kategorie „Originalität“,
Ensemble LouLou aus Saarbrücken  in der Kategorie „Publikumspreis“
STEGREIF.chamber aus Leipzig  in der Kategorie „Wiederaufführbarkeit“

Spielraum zu bieten für musikalische Experimente und Austausch über die Zukunft des klassischen Konzertformats – mit diesem Anspruch startete D-bü in seinen ersten Wettbewerbsjahrgang. Ein Ziel, das sich aus Sicht von Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, Vorsitzende der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen und damit des Veranstalters von D-bü, voll erfüllt hat – sie zeigt sich beeindruckt vom Potenzial der teilnehmenden Studierenden: „Eines unserer Ziele war es, dem Ideenreichtum und der großen musikalischen Vielfalt unserer Hochschulen mit D-bü eine Plattform zu geben. Wer auch nur einen der insgesamt acht Beiträge gesehen hat weiß, dass dies definitiv gelungen ist.“

Prof. Dr. Sebastian Nordmann, Künstlerischer Leiter von D-bü
Prof. Dr. Sebastian Nordmann, Künstlerischer Leiter von D-bü

Auch für Prof. Dr. Sebastian Nordmann, als Künstlerischer Leiter von D-bü verantwortlich für die Auswahl der teilnehmenden Ensembles, ist das Konzept, auf ungewöhnliche Beiträge zu setzen, aufgegangen: „Ein Konzert soll neben qualitativ hochwertiger Musik auch Freude und Authentizität vermitteln. Wie wir an den Beiträgen des Wettbewerbs sehen können, spielt die neue Generation von Studierenden mit den unterschiedlichen Konzertformaten mit einer derartigen Selbstverständlichkeit und Begeisterung, dass der musikalische Funke automatisch ins Publikum überspringt.“

Man darf auf den nächsten D-bü Wettbewerbsjahrgang gespannt sein, voraussichtlich im Frühjahr 2019.

 

(Artikelfoto: GruppenfotoPreistraeger/innen D-bue 2017, Fotos:© D-bü / Urban Ruths, Marco Borggreve)

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