Rummelsburger Bucht bald mit großem Wasserpark

Die Berliner können sich über den zukünftigen Wasserpark  in der Rummelsburger Bucht (Lichtenberg)  mit 6.000 m² freuen: Das  Bezirksamt und Erez Ben-Nun (Vizepräsident Coral World International) haben den öffentlich-rechtlichen Vertrag dafür unterzeichnet.

Über die Gestaltung des Parks mit Wassergärten, Terrassen, Bassins und Pflanzflächen, Liegeflächen, Spielplätzen informierte die Projekt Direktorin von Coral World Berlin, die Berliner Rechtsanwältin Gabriele Thöne: „Das Wasserhaus ist eines der spannendsten Projekte Berlins. Coral World will uns hier mitnehmen auf eine Reise zur Natur des Wassers, dem größten Netzwerk unseres blauen Planeten. Fühlen und Verstehen als Teil des Ganzen, Spaß und Erholung sind zentrale Elemente. Teilhabe wird bei Coral World groß geschrieben! So haben wir bereits im Vorfeld öffentliche Informationsveranstaltungen, Workshops und Kinderwerkstätten durchgeführt. Viele der dort gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Parkgestaltung ein.” Der Park werde in seinen Grundzügen bereits vor der Fertigstellung des Wasserhauses hergestellt und zugänglich gemacht. RAin Gabriele Thöne dankte MASKE+SUHREN Architekten GmbH, die die Projektentwicklung für das Wasserhaus und den Wasserpark erfolgreich geleitet und durchgeführt haben, und auch für die weitere Bearbeitung des Ausstellungshauses verantwortlich zeichnen. Ihr Dank galt auch dem Team der Landschaftsarchitekten von Hager Partner AG, das die Parkkonzeption entworfen hat und dessen Ausführung betreuen wird.

Wasserpark Berlin Hager Partner AG„Mit dem öffentlichen Wasserpark”, so Bezirksbürgermeister Michael Grunst, „bringen wir ein bisher vernachlässigtes Areal in eine naturnahe, gepflegte und öffentliche Nutzung, und das ist dort nur gemeinsam möglich. Der Vertrag ist ein Erfolg für Coral World Berlin und für den Bezirk Lichtenberg. Das Unternehmen wird eine etwa 6.000 Quadratmeter große Parklandschaft am Paul und Paula Ufer in Rummelsburg herstellen und diese mindestens 20 Jahre, gern auch viel länger, unterhalten. Der Vertrag ist deshalb auf ein langfristiges Engagement angelegt. Mit dem Park und dem Wasserhaus wird Lichtenberg große Aufmerksamkeit erfahren, weil dort ein besonderes Beobachtungszentrum für die Welt unter Wasser, ein Erlebnis, Bildungs- und Kommunikationsort im Spannungsfeld zwischen Natur und Urbanität entsteht, weil es neue Arbeitsplätze geben wird und weil die Rummelsburger Bucht für ihre Bewohner und Gäste eine Aufwertung erfährt.” Auch das Bebauungsplanverfahren sei nun nahezu abgeschlossen und auf den letzten Metern, so der Bezirksbürgermeister. „Ich freue mich schon jetzt auf viele weitere Startschüsse für Wohnen, Gewerbe, Wasserpark und Wasserhaus im Quartier An der Mole. Denn all diese Projekte machen neugierig auf noch mehr Lichtenberg.”

Birgit Monteiro unterstrich die Erfolgsgeschichte der Rummelsburger Bucht mit ihrer besonderen Stadtplanung und Architektur. Nah am Berliner Zentrum markiere sie gut ablesbar den Übergang von der Stadtspree zur Landschaftsspree. In dem begehrten Gebiet wohnen heute mehr als 5.000 Menschen. „Wasser in Berlin ist vor allem die Spree. Am Rummelsburger Ufer erreicht sie unseren Bezirk Lichtenberg, direkt am größten Ein-, Um- und Aussteigebahnhof Berlins, dem Ostkreuz. Hier ist die ideale Stelle, um ein über die Bezirksgrenzen hinaus strahlendes Angebot mit Bezug zum Wasser zu errichten.” Sie erinnerte auch an den langen Vorlauf, den das Verfahren bislang hat: „Schon seit 25 Jahren wird der zugehörige Bebauungsplan bearbeitet. Viele Köche waren und sind mit am Werk, deren Interessen miteinander vereint werden mussten. Grundstückseigentümer, Anwohner, Investoren und die bezirklichen Akteure. Parallel dazu hat sich über die Jahre das Wohngebiet am Rummelsburger Ufer stetig vergrößert und damit auch neue Bedarfe geschaffen, die berücksichtigt werden mussten. Die Bucht ist ein Erfolg und Aushängeschild für ganz Lichtenberg geworden. Die Fertigstellung des Wasserparks und des gesamten Projekts wird dem die Krone aufsetzen. Wir sind auf der Zielgeraden angekommen und müssen nun nochmal Tempo machen, um dieses Jahr über die Ziellinie zu kommen: den Festsetzungsbeschluss der Bezirksverordnetenversammlung.“

 

(Artikelfoto: Wien Rudolf-Bednar-Park Kinderspiel 4 M.;  Fotos:  © Hager Partner AG  )

Wenn Sie einen Rechtschreibfehler gefunden haben, benachrichtigen Sie uns bitte, indem Sie den Text auswählen und drücken Sie dannStrg + Eingabetaste.

Dieser Inhalt ist nur für registrierte Nutzer sichtbar. Wenn Sie sich bereits registriert haben, melden Sie sich bitte an. Neue Nutzer können sich weiter unten registrieren.

Anmelden