Warnung vor dem Betreten von Eisflächen

Nicht nur die Freiwillige Feuerwehr Werder (Havel) warnt dringend davor, bei den jetzigen Temperaturen noch Eisflächen zu betreten. Die Feuerwehr Glindow ist erst am gestrigen Dienstag zu einem Polizeieinsatz gerufen worden, weil mehrere Personen den Glindowsee betreten hatten. Trotz der steigenden Tagestemperaturen seien auch auf anderen Seen und auf der Havel immer noch Menschen auf den Eisflächen zu sehen, so Werders Stadtwehrführer Robert Teschke.

Die Warnung gelte nicht nur für die Stadt Werder, sondern auch für Berliner und Brandenburger Gewässer darüber hinaus. „Durch die stark schwankenden Temperaturen entstehen Spannungen und gefährliche Risse im Eis“, so Robert Teschke. „Niemand kann bei einer solchen Witterungslage sicher sein, dass die Eisdecke nicht bricht.“ Wenn Bürger Kinder auf dem Eis sehen, sollten sie keine Scheu haben, sie vom Eis zu holen, „natürlich ohne selbst die Eisfläche zu betreten und sich zu gefährden“, so der Stadtwehrführer.  „Was ich persönlich für unverantwortlich halte  ist, dass sogar Eltern mit ihren Kindern noch die Eisflächen betreten.“

Eisflächen auf Seen und Flüssen werden grundsätzlich nicht freigegeben. Doch gerade bei der aktuellen Witterungslage bestünden extreme Gefahren, denen sich niemand aussetzen sollte, warnt Robert Teschke.

 

(Artikelfoto:Stop,  Foto:© pixabay. com. CC0 Public Domain)

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