Berlin als Startup-Metropole: So funktioniert die Gründung

In Berlin entstehen so viele Startups wie in keiner anderen Stadt Deutschlands. Dementsprechend vielfältig und umfassend ist die Berliner Gründerszene. Vor allem in den Bezirken Kreuzberg-Friedrichshain und Mitte tummeln sich die Startups. Viele heute bekannte Unternehmen haben als Berliner Startup angefangen, darunter Größen wie ImmobilienScout24, DaWanda oder auch Zalando.

Potenzielle Gründer sind in Berlin also in guter Gesellschaft. Von den bestehenden Startups können sie sich eine Menge abschauen, den Weg des Gründens muss keiner mehr völlig neu und ohne Hilfe gehen, da diesen Schritt schon viele andere gewagt haben. Einzig einer eigenen, individuellen und zugleich innovativen Idee bedarf es.

Aller Anfang ist schwer: Die Idee und das Konzept

Hat man die zündende Idee gefunden, ist der Anfang gemacht. In den meisten Fällen handelt es sich bei der Idee um ein Produkt oder eine Dienstleistung. Ein Startup zu gründen ist auch ein Reifungsprozess, denn besonders zu Beginn muss man eine Menge Arbeit in das Projekt stecken, um dem Produkt die nötige Marktreife zu verleihen. Potenzielle Gründer sollten sich bewusst sein, dass ein Startup sehr zeitintensiv und mit viel Stress verbunden ist. Prototypen und einige Testphasen sind nötig, bevor man wirklich beurteilen kann, ob das Produkt markttauglich ist. Zudem stehen elementare Dinge wie der Business-Plan an, ergänzend sollte man beispielsweise mit der bewährten Business-Model-Canvas-Methode ein entsprechendes Geschäftsmodell entwickeln.

Die nächsten Schritte: Online-Präsenz und ein Coworking Space

Je nachdem, in welchem Bereich das Startup angesiedelt werden soll, ist es hilfreich, sich von Anfang an auch eine Online-Präsenz aufzubauen. Der einfachste Weg zur eigenen, individuell gestalteten Website ist ein Content Management System (CMS), mit dem sich die Homepage sehr leicht erstellen, verwalten und den eigenen Bedürfnissen anpassen lässt. Die bekanntesten fünf CMS sind WordPress, Joomla, Typo3, Drupal und Contao. Welches sich für das eigene Projekt am besten eignet, kann man beispielsweise durch einen Vergleich der Vor- und Nachteile der jeweiligen CMS herausfinden. Auch ein ruhiger Arbeitsplatz wird nötig sein, um konzentriert an den Ideen feilen zu können. Da ein eigenes Büro oft zu teuer ist, sind in Berlin sogenannte Coworking Spaces entstanden, beispielsweise das Betahaus in Friedrichshain-Kreuzberg oder der Office Club in Prenzlauer Berg. Dort finden Startup-Gründer das passende Zuhause für ihr Projekt.

Nicht vergessen: Genehmigungen einholen und rechtlich absichern

Bei aller Euphorie muss man bei der Gründung eines Startups stets einen hohen bürokratischen Aufwand einplanen. Zum Beispiel steht die Wahl der Unternehmensform an, man muss Genehmigungen einholen, die freiberufliche Existenz anmelden und bei technischen Erfindungen ggf. ein Patent beantragen. Weitere Tipps zur Startup-Gründung sind auf dem Portal finanzen.net zu finden.

Artikelfoto: Flickr Rainmaking Loft Alper Çuğun CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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