Brand Awareness steigern – Es muss nicht immer digital sein

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Onlinemarketing ist enorm wichtig. Eine gute Werbeabteilung weiß aber, dass auch Offlinemaßnahmen unerlässlich sind. Bildnachweis: CC0 via Pixabay.com

Immer mehr Menschen entscheiden sich für die Selbständigkeit, in Berlin wird alle 14 Stunden ein neues Startup gegründet. Monatlich kommen in Deutschland im Durchschnitt 130 Jungunternehmen zur Anmeldung, 37 davon entfallen auf Berlin. Die Geschäftsbereiche reichen von Software über Medizin bis hin zu Umwelt, auch Restaurants und Bars werden regelmäßig neu eröffnet. Damit diese Unternehmungen aber wirklich erfolgreich werden, spielt Brand Awareness eine große Rolle.

Was steckt hinter dem Begriff Brand Awareness?

Die Bedeutung von Brand Awareness entspricht in etwa Markenbekanntheit oder auch Markenbewusstsein. Es bezeichnet einen Wert, der sich durch die Befragung von Zielgruppen ermitteln lässt. Dabei geht es darum, wie viele Menschen sich an eine bestimmte Marke erinnern können. Der Wiedererkennungswert spielt dabei eine große Rolle, beispielsweise assoziiert man das Label eines Produktes automatisch mit dem Namen des Unternehmens. Unbewusst wird dem Konsumenten ein Gefühl des Kennens und Vertrauens vermittelt. Man verknüpft es mit expliziten Eigenschaften, die die Kaufentscheidung beeinflussen.

Ein konsistentes Markenauftreten ist daher von großer Bedeutung, auf lange Sicht zahlt sich Beständigkeit in jedem Fall aus. Werbung findet sich überall, sei es in den Zeitschriften, im Fernsehen, Radio, auf Plakaten und im Internet. Letzteres wird im Zuge der Digitalisierung immer häufiger genutzt, jedoch gibt es noch viele andere Wege außerhalb des Online-Business, um erfolgreich sich und seine Produkte zu bewerben.

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Offline-Werbung ist altmodisch und unkreativ? Von wegen – auf die Umsetzung kommt es an! Bildnachweis: CC0 via pixabay.com

Offline-Werbemaßnahmen im Überblick

Bei der Vielzahl neuer Startups ist es nicht ganz einfach, sich von der Masse abzuheben. Online-Marketing ist zwar erfolgreich, jedoch erreicht man nicht alle Kundengruppen. Es gibt genügend ältere Menschen und auch jüngere, die einen Bogen um das Internet machen.

Außerdem empfinden zahlreiche User die Massen an Onlinewerbung als störend, sodass sie möglichst schnell weggeklickt werden – ein bleibender Eindruck entsteht nicht. Aus diesem Grund sollte man sich gut überlegen, welche Art von Offline-Werbung eingesetzt wird, um gute Erfolge zu verbuchen.

  • Die Visitenkarte – Bereits im Kleinen beginnen mit der Visitenkarte die ersten Werbemaßnahmen. Sie ist das Aushängeschild eines Unternehmens und der Aufdruck sollte gut durchdacht sein. Ein knackiger Slogan, ein außergewöhnliches Bild und selbstverständlich die vollständigen Kontaktdaten verfügen über hohen Erinnerungswert.
  • Das Briefpapier – Es gehört zu jeder tadellosen Geschäftsausstattung dazu, sei es on- oder offline. Im Laufe der Jahre hat sich der Stil jedoch deutlich verändert, nur der Name und die Kontaktdaten reichen nicht mehr aus, um werbewirksam zu sein. Ein gutes Briefpapier spiegelt die Werte und Ideen des Unternehmens wider. Ein guter Blickfang ist ein eindrucksvolles Logo, zudem steht die Unverwechselbarkeit an erster Stelle.
  • Werbegeschenke – Sie tragen seit Jahrzehnten zum Erfolg eines Unternehmens bei. Insbesondere Gegenstände, die häufig genutzt werden, kommen dabei zum Einsatz. Dies können Feuerzeuge und Kugelschreiber, Schlüsselanhänger, Shirts oder individuelle Tassen als Eyecatcher. Wichtig ist, sie mit einem auffallenden Logo, einer eleganten Gravur oder bunten Stickereien zu versehen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, Hauptsache, sie steigern den Bekanntheitsgrad, indem sie ins Auge fallen.
  • Plakate – Zu den „althergebrachten“ Werbemöglichkeiten zählen die Plakate. Der Vorteil ist, dass man eine breite Masse an Menschen erreicht. Plakate kann man in einer Stadt bestens verteilen oder verteilen lassen, wofür Plakatwände und Litfaßsäulen bereitstehen. Ja, tatsächlich, es gibt sie noch, die guten alten Säulen, die jahraus jahrein gute Dienste leisten. In ganz Deutschland finden sich noch etwa 51.000, in Berlin sind es genau 2.548 (Stand 2019). Diese werden zwar zurzeit abgerissen, jedoch durch neue ersetzt.
  • Flyer – Diese sind noch immer sehr beliebt, was sie ihrer relativen Günstigkeit, der persönlichen Ansprache und ihrer schnellen Ankunft beim Konsumenten verdanken. Es ist leicht, eine klar definierte Zielgruppe anzusprechen. Wer beispielsweise Flyer mit Studentenrabatten verteilt, sucht sich die Universitäten der Stadt als Zielort aus. Im Laufe der Zeit hat sich das einfache Bild dieser Werbeprodukte verändert. Heute sollte es kein simpler Zettel mehr sein, moderne Flyer bieten eine große Gestaltungsvielfalt. Unter anderem Leporello (ein faltbares Heft, das ziehharmonikaartig zusammengelegt ist), Faltblätter und außergewöhnliche Formate sorgen für mehr Aufmerksamkeit.
  • Tag der offenen Tür – Wer beispielsweise ein Ladengeschäft führt, kann mit einem Tag der offenen Tür seinen Kundenkreis und seine Bekanntschaft erweitern. Vorteilhaft ist, dass man eine genau definierte Zielgruppe erreicht, denn wer die Einladung zu einem Tag der offenen Tür annimmt, wird über Interesse an dem Unternehmen verfügen.
  • Autowerbung – Aufmerksamkeit erregt außerdem die Autowerbung. Sie gilt als günstig, denn ist die Beschriftung bezahlt, fallen keine zusätzlichen Kosten an. Als vorteilhaft gilt weiterhin, dass – je nach Fahrzeug – eine große Werbefläche bereitsteht. Ein Auto ist ein äußerst mobiles Werbeobjekt, das nicht nur beim Fahren ins Auge fällt, sondern auch beim Parken. Wechselt man den Abstellplatz regelmäßig und sucht ihn sorgfältig aus, lässt sich gezielt damit werben. Herauskristallisiert hat sich, dass Aufbauten auf einem Fahrzeug besonders auffallen. Entscheidet man sich für magnetische Schilder, lassen sie sich leicht anbringen und entfernen. Sie sind daher ideal für einzelne Aktionen.
  • Messemarketing – Dies ist zwar eine sehr aufwendige und auch kostenintensive Form der Werbung, jedoch auch eine sehr erfolgreiche. Auf einer Messe lassen sich unzählige neue Kontakte knüpfen, Märkte erschließen und eventuelle Kooperationspartner finden.

Vorteile von Offline-Marketing

Offline-Werbemaßnamen wird eine hohe Beständigkeit und Wertigkeit zugeschrieben. Die meisten unter ihnen sind Printprodukte, die man jederzeit mit sich führen und einsetzen kann. Kommt man bei den Werbeeinheiten, wie zum Beispiel auf einer Messe, in Kundenkontakt, ist der Unternehmer selbst der Sympathieträger, der mittelbar auf die Interessenten einwirkt.

Dies ist unter Garantie die beste Form der Werbung, denn ein Gesicht und die Art und Weise, wie mit den potentiellen Kunden umgegangen wird, bleibt lange im Gedächtnis haften. Kurz gesagt: Der Sympathie- und der Erinnerungsfaktor sind von höchster Wichtigkeit bei der Kaufentscheidung.

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