Die Berliner Kaffeekultur

Die Berliner Kaffee- und Kaffeehauskultur hat zwar einen nicht so ganz lange Tradition wie in Wien, sie existiert aber dennoch bereits seit dem Jahre 1721.

Anfangs, ein edles Getränk für reiche, etablierte sich Kaffee erst im 19. Jahrhundert als Getränk für alle Berliner. Unzählige Kaffeeröstbetriebe und neue Kaffeehäuser sprossen aus dem Boden. Mittlerweile sind über 800 Coffeeshops in Berlin registriert. Bei dieser immensen Auswahlmöglichkeit, ist es also nicht gerade einfach, den besten Kaffee der Stadt zu finden.

Wo steck der wahre Kaffeegenuss?
Hier entwickelt sich die Kaffeekultur ausnahmsweise positiv weiter. Denn während vor nicht allzu langer Zeit noch billige braune Brühe ausgeschenkt wurde, legen Cafés immer mehr Wert auch hochwertige Kaffeebohnen und eine sorgfältige Zubereitung. Wer Sehnsucht nach einem Geschmackserlebnis hat, folgt also am besten immer dem Geruch von frisch gerösteten oder gemahlenen Kaffeebohnen.
Unser persönlicher Tipp: Das DoubleEye. Für wahre Kaffeespezialisten und Genießer. Kaffee wird dort persönlich von einem Barista-Weltmeister zubereitet.
Doch nicht nur der Geschmack des Kaffees an sich gehört zu einem Genussmoment. Auch die herrschende Atmosphäre und das Ambiente innerhalb eines Kaffees zählen dazu und vervollständigen den Genuss.

Die Kultur verändert sich
Wer erinnert sich heute schon noch daran, wann er das letzte Mal gemütlich in einem Café Platz genommen hat und sich aller Ruhe seiner Zeitung widmen konnte? In Zeiten einer immer schneller laufenden Welt werden diese Momente zur Rarität. Früher wurde zu dem meist in einem Cafe gestritten, dadurch neue Ideen geboren und eine Revolution vorbereitet. Heute wird das Getränk hauptsächlich zur Bekämpfung von Müdigkeit missbraucht. Um heute noch etwas in den Genuss von Kaffee zu kommen, hat sich die To-Go-Kultur fest etabliert. An jedem Kiosk, jeder Bäckerei und natürlich auch in jedem Café ist Kaffee mittlerweile in Pappbechern erhältlich.
Hier wird eine klare Kehrseite sichtbar. Denn während in früheren Zeiten mit einem kleineren Gehalt gerechnet werden musste, blieb einem wenigstens die Zeit um Mahlzeiten oder Getränke in Ruhe zu sich nehmen zu können. Heutzutage wird gerne auf diesen Luxus verzichtet. Doch ob ein Kaffee im Pappbecher wirklich etwas mit Kaffeegenuss zu tun hat?

Mehr über Kaffee lernen
Für jeden der das braune Getränk liebt steht fest, dass das Wissen über Kaffee erweitert werden muss. Die Profis in der Kaffeezubereitung werden Baristas genannt. Dieser weiß über die Aufzucht und Pflege von Kaffeebohnen Bescheid und kann so die Kaffeebohne mit dem besten Aroma auswählen. Anschließend wird Kaffee auf professionellste Art und Weise kunstvoll zubereitet. Die Berufsausbildung zum Barista erfreut sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Aber auch für Privatpersonen besteht die Möglichkeit in einem Intensivkurs mehr über Kaffee zu lernen. Wem dies zu aufwändig ist, sollte in eine gute Kaffeemaschine investieren um dennoch in den vollen Geschmack eines Kaffees zu kommen. Besonders einfach in der Handhabung sind hier Kapsel- oder Padmaschinen. Eine große Auswahl an verschiedensten Kapseln und Pads ermöglicht eine bestimmte Geschmacksvariation. Eine Übersicht der verschiedensten Kapseln und hierdurch entstehenden Geschmacksaromen kann zum Beispiel auf www.gourmesso.de gefunden werden.

(Artikelfoto: © pixabay.com / CC0 Public Domain /uroburos )

 

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