Ein Date am Valentinstag?

Valentinstag

Kaum einer ist gern allein – schon gar nicht am Tag der Liebenden. Einer Statistik auf Statista zufolge fühlen sich 17 Prozent der männlichen und 22 Prozent der weiblichen Singles an diesem Tag besonders einsam.

Manch eine dieser Personen wird schon eine der zahlreichen Dating-Apps für Android und Apple-Geräte entdeckt haben. Tinder, Lovoo und ähnliche Apps versprechen schnelle Flirts – vielleicht sogar noch bis zum Valentinstag. Doch wie erfolgsversprechend sind die Programme wirklich?

Dating-Apps: Immer mehr Nutzer

Partnerbörsen sind längst zu einem bekannten Weg geworden, die große Liebe oder einen unverbindlichen Flirt zu suchen: Gerade in den Großstädten Berlin und Hamburg ist das Online-Dating verhältnismäßig weit verbreitet zeigt: Von 1.000 Einwohnern nutzen rund 157 Berliner und Berlinerinnen das Internet zur Partnersuche. In Hamburg sind es sogar 176. Ein neuer Trend geht hingegen zum Mobile Dating. Das bedeutet, dass unterwegs mit Smartphone und Tablet auf Partnersuche gegangen werden kann. Offenbar noch rapider als bei den Partnerbörsen steigt die Nutzerzahl der mobilen Partnersuchmaschinen: Laut eines Artikels der Cosmopolitan von Juni 2015 sind bereits 31 Millionen Menschen weltweit allein bei Lovoo angemeldet – aber führt das mobile Highspeed-Dating wirklich zum großen Liebesglück, und wenn ja: wie?

Unterschiedliche Erfahrungen

Fragen wie diese werden häufig im Netz diskutiert. Um sie zu beantworten, kommt es ganz auf die individuelle Perspektive des/der Suchenden an. Dating-Apps werden trotz aller Übereinstimmung zwischen zwei Suchenden niemals ein persönliches Kennenlernen ersetzen können. Dafür sprechen auch Erfahrungsberichte in Internet-Communitys. Die Apps dienen eher als ergänzende Möglichkeit, die Kontaktaufnahme unter Umständen zu vereinfachen. Zudem kommt es ganz darauf an, wie und womit gesucht wird – denn jede App bietet unterschiedliche Zugänge: Tinder richtet sich zum Beispiel eher an die ganz schnellen Flirter, während Lovoo seinen Schwerpunkt auf das User-Radar setzt. Damit will es eher eine Social Discovery App sein, wie es unter anderem aus diesem Erfahrungsbericht hervorgeht. Darüber hinaus gibt es noch wesentlich mehr Alternativen zu den bekannten Flirt-Apps. Die ganz kuriosen hat stern.de hier versammelt.

Wer zum Valentinstag ein vielversprechendes Date sucht, sollte demnach beachten, wie beziehungsweise mit welcher App das Date gefunden werden soll. Ein Vergleich der Plattformen und ihrer diversen (teilweise kostenpflichtigen) Angebote lohnt sich in jedem Fall. Auf jeder von ihnen gelten aber die gleichen ‚Flirt-Regeln‘ wie im echten Leben: Wer höflich, witzig und charmant ist, steigert seine Erfolgschancen.

 

(Artikelfoto: Flickr Couple Dragunsk Usf CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten)

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