Energie wird billiger und teurer: So kann man (beim) Strom sparen

Das neue Jahr beginnt mit einigen Veränderungen, die unter anderem die Energiekosten betreffen. Wir werfen einen Blick darauf, welche Preise sich ändern, und geben einen Spartipp.

Billiges Gas, teurer Strom – Nun ist Energie nicht gleich Energie: Verschiedene Energiequellen unterliegen unterschiedlichen Preisentwicklungen. So ist zum Beispiel Gas so billig wie lange nicht mehr. Der Gaspreis sinkt zwar schon seit Jahren, doch die Gasanbieter haben die Preisersparnis bisher kaum an die Verbraucher weitergegeben, was sich allerdings allmählich ändert.

In die andere Richtung zeigt hingegen die Tendenz beim Strompreis: Über 200 Versorger haben zum 01.01.2017 die Preise erhöht, betroffen sind ca. 6,5 Millionen Haushalte. Grund für den Anstieg ist unter anderem, dass die Umlage auf Basis des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zum Jahresanfang um 8 % (53 Cent pro Kilowattstunde) angehoben wurde. Mit der EEG-Umlage wird die Energiewende – weg von Kohle und Atomkraft, hin zu Wind-, Wasser- und Sonnenenergie – subventioniert.

Gerätekauf? Augen auf! – Sauberer Strom ist zwar ein Plus für die Umwelt, bedeutet in diesem Fall aber auch ein Minus im Portemonnaie des Endverbrauchers. Diesem Umstand kann man begegnen, indem man darauf achtet, möglichst wenig Strom zu verbrauchen.

Beim Kauf von Elektrogeräten sollte man daher zur Entscheidungsfindung neben Preis und Leistung auch die Energieverbrauchskennzeichnung heranziehen. Die Hersteller sind seit Ende 2011 europaweit verpflichtet, ihre Geräte mit diesem Label zu versehen. Onlineshops wie Cyberport weisen sie deswegen deutlich aus, wie man etwa hier sehen kann. Verbraucher können so auf den ersten Blick ersehen, wie viel Strom beispielsweise der neue Kühlschrank pro Jahr ungefähr verbrauchen wird. Die Kennzeichnung ist alphabetisch und farblich codiert und reicht von A+++ (dunkelgrün) für „besonders energieeffizient“ bis D (rot) für „besonders energieineffizient“.

Die Angabe der Energieeffizienz führt dazu, dass die Gesamtkosten für Geräte wie Fernseher, Gefriertruhen usw. transparenter werden. Denn ein Gerät mit einem höheren Anschaffungspreis kann durch die Energieersparnis, die mit einer Zertifizierung im A-Bereich einhergeht, über einen mehrjährigen Nutzungszeitraum wesentlich preisgünstiger sein als ein billigeres Gerät mit Energieeffizienzklasse D.

(Artikelfoto: Flickr 91957046 mattwalker69 CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten)

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