Fitzek- Passagier 23

Vor einigen Jahren wurde in einer deutschen Zeitschrift ein Artikel über das Verschwinden von Passagieren auf Kreuzfahrtschiffen veröffentlicht. Es wurde darin ein Interview mit Son Michael Pham erwähnt, der auf einer Kreuzfahrt seine Eltern verlor. Sie sind spurlos verschwunden und nie mehr aufgetaucht. Das hat ihn veranlasst, einen Kampf gegen die Kreuzfahrtindustrie zu führen und hat in seiner Wohnung ein extra Telefon installiert, auf welchem Menschen anrufen können, denen ähnliches passierte – und es klingelt öfter als gedacht. Diesen Artikel hat Sebastian Fitzek gelesen und in Erinnerung behalten für einen späteren Krimi. Jahre danach hat er einen packenden Psychothriller daraus gemacht – Passagier 23.

Verschwundene Menschen von Kreuzfahrtschiffen sind keine Seltenheit, denn jedes Jahr verschwinden einige Dutzend Passagiere. Freiwillig oder nicht? Das weiß niemand, denn selten wurde ein Vermisster gefunden und wenn, dann war er oder sie bereits tot. Ist ein Kreuzfahrtschiff deshalb ein geeigneter Ort für Selbstmord und Verbrechen? Mit diesen Fragen konfrontiert, entwickelt Fitzek einen spannenden Thriller, der den Leser des Buches oder den Hörer des Hörbuches von den ersten bis zu den letzten Worten fesselt.

Der Polizeipsychologe Martin Schwartz verlor auf diese Weise seine Frau und seinen Sohn während einer Urlaubsreise mit dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“. Niemand konnte ihm etwas sagen und niemand hat etwas gesehen. Martin Schwartz arbeitet seither als verdeckter Ermittler bei Himmelfahrtskommandos, alles ist ihm egal und er interessiert sich für nichts und niemanden. Doch dann erhält er eines Tages den Anruf einer alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet und ihn bedrängt, noch einmal an Bord der „Sultan of the Seas“ zu gehen. Als sie ihm mitteilt, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie passiert sei, entscheidet er sich, der Sache auf den Grund zu gehen, obwohl er sich geschworen hatte, nie mehr ein Schiff zu betreten. Auf dem Schiff erfährt er von einem Mädchen, das zusammen mit ihrer Mutter vom Schiff verschwand und nach einem halben Jahr wieder aufgetaucht ist, mit dem Teddy seines Sohnes im Arm. Die Reederei und die Behörden hatten das Verschwinden als Selbstmord deklariert, genau wie bei seinem eigenen Fall. Dr. Martin Schwarz muss nun ermitteln, obwohl ihm der Fall persönlich näher geht, als ihm recht ist.

Fitzek hat einen spannenden Thriller geschaffen, der es jederzeit mit internationalen Namen aufnehmen kann. Er ist 1971 geboren, lebt mit seiner Familie in Berlin und ist heute einer der erfolgreichsten Autoren von Psychothrillern. Seine Bücher werden in über zwanzig Sprachen übersetzt und dienen als Vorlage für Kinoverfilmungen. Weitere bekannte Bücher von ihm sind: Die Therapie, Das Amokspiel, Der Seelenbrecher, Das Kind, Noah und viele andere, die es als Buch und Hörbuch zu kaufen gibt.

 

(Artikelfoto: Cover Passagier 23; Foto: © Knaur)

 

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