Darlehensprogramme in Berlin: Das sind die Möglichkeiten

Pixabay CC0 Viktorinisches Haus in Blau
Pixabay CC0 Viktorinisches Haus in Blau

Wer in Berlin lebt und sich den Traum vom eigenen Haus verwirklichen will, der braucht in der Regel einen Kredit. Doch hier sollte man nicht das erstbeste Angebot von seiner Bank annehmen, sondern im Vorfeld einen Kreditvergleich durchführen. Dabei geht es aber nicht immer nur um den Zinssatz – im Zuge des Vergleichs sollte man immer die Gesamtbelastung berücksichtigen.

Wer unsicher ist, der kann auch nach diversen Testergebnissen Ausschau halten: Im Internet gibt es immer wieder Berichte von unabhängigen Portalen wie kredittestsieger.org die auch Kredit Testsieger küren. Der Berliner sollte aber nicht nur einen Kreditvergleich durchführen, sondern sich auch mit den aktuellen Darlehensprogrammen befassen.

Wohnungsnot und steigende Mietpreise – nun will man den Berlinern mit Förderungen unter die Arme greifen

Angesichts steigender Mieten und wachsender Wohnungsnot wollen Berlin und Brandenburg nun den Bau von neuen Mehrfamilienhäusern fördern. Kathrin Schneider (SPD), die brandenburgische Infrastrukturministerin, will aber nicht nur das Potential beim Speckgürtel nutzen, der rund um die Hauptstadt führt, sondern auch einen Blick in die „zweite Reihe“ werfen.

„Die Städte, die in der zweiten Reihe sind, verfügen über ausgesprochen gute Wohnraumangebote, die in weiterer Folge dafür sorgen, dass der Berliner Markt entlastet wird“, so Schneider. „In Einzelfällen agieren die Berliner Wohnungsbaugesellschaften bereits über die Landesgrenze“, so Katrin Lompscher, die Berliner Bausenatorin (Linke). Aktuell besitzt das Land Berlin in Brandenburg um die 16.000 Hektar Fläche – 1.400 Hektar befinden sich in Siedlungsgebieten.

Katrin Lompscher betonte, wie auch Kathrin Schneider, der Politik gehe es nicht um die „bloße Förderung von Einfamilienhäusern“, sondern um „mehr Mehrfamilienhäuser“, die in den Städten errichtet werden sollen. „Nur in den Städten können die wirtschaftlich notwendigen Verkehrsanbindungen und auch die übrige Infrastruktur geschaffen werden“, so Schneider. 

12 Euro/Quadratmeter: Auch Bezieher mittlerer Einkommen können sich die Mietpreise nicht mehr leisten

Das Förderprogramm, das von Brandenburg aufgelegt wurde, beträgt 100 Millionen Euro. Mit diesem Geld will man den Neubau von bezahlbarem Wohnraum unterstützen. Private Investoren wie auch Gesellschaften können nun im sozialen Wohnungsbau bei Neubauten bis zu 2.500 Euro/Quadratmeter beantragen – bisher lag die maximale Summe bei 1.800 Euro/Quadratmeter. Der Großteil der Förderung läuft als Darlehen.

„Wenn Jahr für Jahr um die 30.000 Neubürger nach Brandenburg kommen, so ist es klar, dass der Druck auf den Wohnungsmarkt immer größer wird“, so Jens Graf, der Chef des Städte- und Gemeindebundes. „Pro Jahr kommt im Endeffekt eine Kleinstadt hinzu.“ Das Hautproblem? Die steigenden Mieten.

„Früher waren es die unteren Einkommensschichten, die sich die Mietpreise nicht mehr leisten konnten und ausgezogen sind. Heute sind es schon die Bezieher der mittleren Einkommen, die Probleme haben, die Mietvorschreibungen in diversen Regionen zahlen zu können“, so Rainer Radloff, der Vorsitzende des Brandenburger Mieterbunds. „Liegt der Quadratmeterpreis zwischen 10 und 12 Euro, so stoßen auch die Bezieher der mittleren Einkommen, dazu gehören etwa die Krankenschwestern oder auch die Polizisten, an ihre Grenzen.“

Was wird gefördert?

Aktuell werden in Berlin Neubauten, der Erwerb von selbstgenutztem Wohnungseigentum und die Modernisierung von bereits bestehendem Wohnungseigentum gefördert. Einen Anspruch auf die Förderungen haben Privatpersonen, die selbstgenutztes Wohneigentum kaufen, bauen oder modernisieren möchten, Investoren wie auch Vermieter oder auch Eigentümergemeinschaften. Alle Anträge müssen vor den Maßnahmen, also vor der Unterfertigung des Kauf- oder Bauvertrages, gestellt werden.

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