Lebenserwartung der Berliner gestiegen

Bildnachweis: Flickr Old people and flying fish Björn Söderqvist CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
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In Berlin ist seit Anfang der 1980er-Jahre die Lebenserwartung so stark angestiegen wie in keinem anderen Bundesland – sie ist fast neun Jahre höher als noch vor 35 Jahren. Die Menschen werden älter – damit einher geht die Notwendigkeit, sich fürs Alter abzusichern.

Aktuelle Berechnungen des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock haben ergeben, dass die Menschen in Deutschland immer älter werden – am meisten gestiegen ist die Lebenserwartung in Berlin. Statistisch gesehen hat jemand, der im Jahr 1982 in Berlin geboren ist, eine Lebenserwartung von 71,9 Jahren. Jemand, der im Jahr 2015 das Licht der Welt erblickte, wird der Statistik zufolge schon 80,5 Jahre alt. Mit einer wachsenden Lebenserwartung gewinnen Themen wie private Altersvorsorge und andere wichtige Versicherungen mehr und mehr an Bedeutung.

Welche Altersvorsorgemodelle sind attraktiv?

Ein Klassiker der Altersvorsorge ist beispielsweise die Lebensversicherung, die bei den Deutschen zu den beliebtesten Geldanlagen zählt. Bei einer langen Laufzeit von 20 bis 25 Jahren kann durch die Verzinsung viel Geld angespart werden. Allerdings haben Lebensversicherungen in den vergangenen Jahren an Attraktivität verloren. Schuld daran ist die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank: Aufgrund der schlechten Verzinsung können die Versicherer ihren Kunden keine attraktiven Angebote mehr bieten. Glücklicherweise scheint die Zinstalfahrt bei Lebensversicherungen nun ein Ende zu haben – aktuell liegt die Verzinsung bei 2,84 (Stand: Februar 2019). Experten prognostizieren, dass die Lage auch im nächsten Jahr weiterhin stabil bleibt.

Auch die Liebsten absichern

Wer für sein Alter plant, sollte nicht nur darüber nachdenken, wie man Geld zu attraktiven Konditionen anlegt, sondern auch über Versicherungen, die nach dem eigenen Tod die Hinterbliebenen finanziell absichern. Zu den wichtigsten gehört die Risikolebensversicherung. Jedoch haben nur wenige Deutsche diese Police abgeschlossen – womöglich, weil es vielen schwerfällt, sich mit dem eigenen Tod auseinanderzusetzen. Sinnvoll ist dies jedoch allemal; denn insbesondere, wenn der Hauptverdiener der Familie verstirbt, kommt es für die Hinterbliebenen zu einem finanziellen Einbruch. Eine Risikolebensversicherung sichert unter anderem Partner oder Kinder des Versicherten ab, die nach seinem Tod auf finanzielle Hilfe angewiesen sind. Auch Geschäftspartner können begünstigt werden. Zudem lässt sich eine RLV zur Absicherung von Krediten nutzen, wie der Versicherer Verti hier erläutert.

Sollte der Versicherte innerhalb der Vertragslaufzeit versterben, erhält die Person, die im Vertrag als Begünstigter angegeben wurde, die vereinbarte Versicherungssumme. Für Familien, in denen es nur einen Hauptverdiener gibt, ist der Abschluss einer solchen Versicherung dringend zu empfehlen. Zudem gilt die Risikolebensversicherung als sehr günstige Police. Sie kostet im Monat nur circa 15 Euro bei einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Absicherungssumme von 30.000 Euro. Wie bei den meisten Policen üblich, zahlt die Versicherung nicht, wenn der Versicherungsfall außerhalb der Vertragslaufzeit eintritt. Es ist allerdings möglich, den Vertrag zu erneuern oder zu verlängern.

 

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