Die magische Welt der Anden: Auf Rundreise durch den Süden Perus

Peru Indigner Einwohner Lamas farbenfroh ©CC0 via pixabay.com Berliner Lokalnachrichten
Peru Indigner Einwohner Lamas farbenfroh ©CC0 via pixabay.com Berliner Lokalnachrichten

Wer in den Süden Perus reist, begibt sich auf die Spuren der Inka. Inmitten der Anden liegt eine magische Welt, die immer mehr Reisende entdecken.

Ob die Salzterrassen von Maras im Heiligen Tal oder die weltbekannte Ruinenstadt Machu Picchu, Peru-Besucher werden vor allem im Süden des Landes auf ihre Kosten kommen. Auch das Dreieck zwischen Arequipa, Cusco und dem Titicacasee lädt Besucher von nah und fern dazu ein, in die wundervolle Kultur dieses Landes einzutauchen.

Anreise nach Peru

Die Anreise nach Süd-Peru erfolgt aus Deutschland am besten über Lima. Dort können Besucher ein paar Tage verbringen und erste Eindrücke von Land und Leuten gewinnen. In Lima gibt es eine hervorragende Restaurantszene, spannende Stadtviertel und allerhand Möglichkeiten zum Zeitvertreib.

Wer zu Hause in den neuesten Online Casinos 2019 seine Fertigkeiten am Kartentisch oder den Slotmaschinen geübt hat, kann auch in Lima eines der zahlreichen, landbasierten Casinos aufsuchen und sein Glück herausfordern. Wer es lieber ruhig angehen möchte, kann am Stadtstrand bummeln oder in einem der vielen grünen Parks entspannen.

Von Lima aus gibt es zahlreiche Verbindungen nach Arequipa, Cusco und zum Titicacasee (der nächste Flughafen befindet sich in Juliaca).

Welche Route bietet sich an?

Es macht aus verschiedenen Gründen Sinn, die Rundreise durch den Süden Perus in Arequipa zu beginnen:

  1. Die Stadt liegt „nur“ auf rund 2.300 Metern über dem Meeresspiegel. Cusco liegt auf 3.400 Metern und der Titicacasee sogar auf 3.800 Metern. Wer aus Lima (welches auf Meeresspiegelniveau liegt) anreist, dem wird in Cusco oder am Titicacasee erst einmal die Luft wegbleiben.
  2. Cusco sollte aus dramaturgischen Gründen den Abschluss einer Peru-Reise bilden. Machu Picchu ist das krönende Highlight und sollte bis zum Schluss aufgespart werden.

Die Höhe bedenken

Die Lage der Städte in den Anden ist ein nicht zu unterschätzender Punkt. Kurzatmigkeit, Herzrasen, Schwindel und Kopfschmerzen, sprich die sogenannte Höhenkrankheit, können die Folge der dünnen Höhenluft sein. Es dauert einige Tage bis man sich daran gewöhnt hat. Wer also erst auf 2.300 Metern einsteigt, tastet sich langsam heran. Zudem hat Arequipa das mildeste Klima, was ebenfalls an der verhältnismäßig niedrigen Höhe liegt.

Schlendern und Genießen im schönen Arequipa

In Arequipa erwartet Besucher nicht nur eine schöne rechtwinklige Altstadt und der wahrscheinlich schönste Hauptplatz in ganz Peru mit einer beeindruckenden Kirche. Die Stadt ist auch noch von über 5.000 Meter hohen Bergen umgeben, was ihr ein einzigartiges Panorama verleiht. Um sich für zwei bis drei Tage zu akklimatisieren ist Arequipa perfekt geeignet. Die Stimmung im Zentrum ist entspannt und auf dem Markt gibt es jede Menge lokale Köstlichkeiten zu probieren.

Das Kloster Santa Catalina ist das Highlight der Stadt und lässt innerhalb der Mauern jede Menge spanisches Flair aufkommen. Unweit von Arequipa liegt der Colca Canyon. Hier kann der Flug des Condors über der tiefsten Schlucht der Welt beobachtet werden. Wer möchte kann auch gleich für mehrere Tage durch den Canyon wandern.

Nächster Stopp: Titicacasee

Von Arequipa aus bietet sich die Reise an den Titicacasee an. Private Fahrer, Busse oder die Fahrt mit einem Luxuszug lassen Urlauber die rund 300 Kilometer lange Strecke bewältigen. Die Ausblicke aus dem Fenster sind dabei oft atemberaubend. Puno heißt die Stadt, die direkt am Seeufer liegt.

Von hier aus können Besucher die schwimmenden Inseln des Titicacasees besuchen. Hier leben noch Urvölker wie die Uros. Mit einem halben Tag oder auch einer Übernachtung kriegen Besucher einen interessanten Einblick in das Leben der Titicacasee-Bewohner. Puno sollte dabei nur als Ausgangspunkt dienen –  die Stadt selber hat nicht viel zu bieten.

Cusco und das Heilige Tal

Von Puno aus sind es dann nur noch rund 400 Kilometer bis nach Cusco. Cusco gilt als das kulturelle Zentrum Perus und die Überreste der alten Inka finden sich an vielen Stellen sogar mitten in der Stadt. Cusco ist wunderschön und hat neben einem lokalen Markt und vielen Restaurants jede Menge Abwechslung zu bieten. Von Cusco aus kann man viele Ausflüge in die Umgebung unternehmen.

Das Heilige Tal mit den alten Inka-Stätten in Pisac, Maras, Moray und Ollantaytambo lässt keine Langeweile aufkommen. Wer sich für alte Steine, die Baukunst und das Leben der Inka interessiert, wird hier auf seine Kosten kommen.

Peru Mach Picchu Bergmassiv Panoramabild ©CC0 via pixabay.com Berliner LokalnachrichtenEin Muss auf einer jeden Peru-Reise: Das neue Weltwunder Machu Picchu

Das Highlight einer jeden Peru-Reise ist ebenfalls von Cusco aus zu erreichen. Am einfachsten erfolgt die Anreise nach Machu Picchu mit dem Zug. Dies ist innerhalb eines Tages möglich, sodass man früh morgens in Cusco losfährt, mittags die Ruinen von Machu Picchu besucht und abends wieder nach Cusco zurückfährt. Dies bedeutet aber einen extrem langen Tag und dass der Besuch der Weltkulturerbe-Stätte im Sonnenaufgang nicht möglich ist. Es empfiehlt sich daher eine Übernachtung in Machu Picchu Pueblo (auch bekannt als Aguas Calientes).

Die Tickets für Machu Picchu werden für zwei Zeitfenster verkauft:

  • Einlass von 06 bis 12 Uhr .
  • Einlass von 12 Uhr bis 17:30 Uhr.

So kann der Ablauf des Machu Picchu-Besuchs aussehen

Man reist also am ersten Tag an und verbringt den Abend im (nur auf Touristen ausgelegten und völlig überteuerten) Ort zu Füßen des Machu Picchus. Am nächsten Tag kann man dann entweder früh morgens mit dem Bus zum Eingang des Machu Picchu-Geländes hochfahren oder im Dunkeln mit Taschenlampen zu Fuß den Berg hoch gehen.

Wer sich für den Einlass am Mittag entscheidet, benötigt kein künstliches Licht mehr und wird am Eingang auf Massen treffen, die sich auf den Rückweg machen. Viele Leute besuchen Machu Picchu schon zum Sonnenaufgang. Sie wollen sehen, wie im ersten Licht des Tages die Wolken durch das Tal ziehen und der Blick auf die Ruinenstadt langsam freigegeben wird. Mit dem Einlass mittags verpasst man dieses Spektakel, dafür sind deutlich weniger Touristen auf dem Gelände als vormittags.

Nachdem man das Gelände in Ruhe erkundet hat, wofür man je nach Tempo und Interesse 2 bis 6 Stunden benötigt, geht es dann wieder zu Fuß oder mit dem Bus zurück nach Machu Picchu Pueblo und wieder in den Zug nach Cusco.

Zurück nach Hause

In Cusco kann man sich dann noch ein oder zwei Tage zum Ausruhen und Genießen gönnen und anschließend die Heimreise nach Deutschland antreten. Cusco hat zwar einen internationalen Flughafen – in der Regel erfolgt die Heimreise aber mit Umsteigen in Lima.

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