Start der Impfkampagne in Berlin: Bürgermeister Müller und Senatorin Kalayci hoffnungsvoll

Erwartungsgemäß sind am 26. Dezember die ersten 9.750 Impfdosen von BionTEch in Berlin eingetroffen. Bereits einen Tag danach begann das Impfen in den Pflegeheimen. Die Beschäftigten in den Pflegeheimen haben zudem die Möglichkeit, sich ab 14 Uhr im Corona-Impfzentrum-Arena-Berlin impfen zu lassen. Auch über Silvester soll das Impfen möglich sein.

„Auch wenn es noch dauern wird, bis wir die Herdenimmunität gegen Corona erreichen, ist für mich heute ein Tag der Hoffnung“, sagt die Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kalayci. Zunächst sollen, beginnend mit dem 27. Dezember, die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeheime und die Pflegekräfte geimpft werden – soweit sie dies selbstverständlich freiwillig wünschen. Rund 29.000 Bewohnerinnen und Bewohner leben in den Berliner Pflegeheimen. 60 Mobile Impfteams (MIT) stehen dafür bereit. Zu den Mobilen Impfteams gehören jeweils ein Arzt oder eine Ärztin, Fachkräfte zur Aufbereitung des Impfstoffs und zwei Bundeswehrsoldaten für die Betreuung sowie die Dokumentation.

Für das Impfen der Mitarbeitenden in den Pflegeheimen im Corona-Impfzentrum-Arena-Berlin haben die Pflegeheime Codes für die Online-Terminbuchung bekommen. Im Nächsten Schritt soll je nach Verfügbarkeit von Impfstoff den über 80-Jährigen sowie dem Personal in den Krankenhäusern prioritär ein Impfangebot gemacht werden. Die über 80-Jährigen bekommen in einem Schreiben einen Code zugeschickt, mit dem ein Termin per Telefon oder online gebucht werden kann. Zum Impfen des Krankenhauspersonals stehen die Krankenhäuser bereit.

Bürgermeister Müller ist zuversichtlich

„Es stimmt mich sehr hoffnungsvoll, dass wir in Berlin heute so kurz vor Jahresende mit den ersten Impfungen von Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflegeheimen und von Pflegekräften beginnen konnten“, sagt Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller. „Das ist ein Licht am Ende des Tunnels nach diesem schweren Jahr der Corona-Pandemie. Dass die Wissenschaft überhaupt schon nach knapp einem Jahr einen Impfstoff entwickeln konnte, ist eine beindruckende Leistung. Ein herausragender Erfolg, der auch zeigt, wie effektiv und intensiv die Wissenschaft hier über Ländergrenzen zusammengearbeitet hat.”

Müller weiter: “Auch wenn wir noch eine gewisse Zeit mit der Corona-Pandemie leben müssen, ist es wichtig, dass wir jetzt schon die gefährdetsten Gruppen unserer Gesellschaft schützen können. Die Impfungen sind ein elementarer Baustein zur Bekämpfung der Pandemie, und ich hoffe sehr, dass möglichst viele Berlinerinnen und Berliner dieses kostenfreie und freiwillige Angebot auch nutzen werden, sobald es ihnen zur Verfügung steht.”

Allerdings sei es wichtig, dass sich auch in den folgenden Monaten alle noch weiter und entschlossen an die Abstands- und Hygieneregeln halten. Denn bis alle die Impfung erhalten können, braucht es noch Geduld. Die Pandemie ist mit Beginn der Impfungen nicht beendet und die Intensivstationen sind weiterhin ausgelastet.

Bildnachweis: CC0 via pixabay.com

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