Sommer 2017 in Berlin: Modisch ist alles möglich

Der Sommer steht endlich wieder vor der Tür – höchste Zeit, einmal einen Blick auf mögliche Modetrends für die kommenden Sommermonate zu werfen. So viel vorneweg: Modisch ist in der Hauptstadt alles erlaubt.

Genau aus diesem Grund ist es aber gar nicht so einfach, überhaupt konkrete Trends auszumachen. Jeder trägt ohnehin, was ihm gefällt. Nichtsdestotrotz lassen sich ein paar Kleidungsstücke finden, die zumindest das Potenzial für einen kleinen Modetrend im Sommer 2017 haben.

Alles darf gemischt werden

Auf dem offiziellen Hauptstadtportal berlin.de erklären Mode-Experten mögliche Trends für den Sommer in der größten Stadt Deutschlands. „Von Bermudas, die jetzt mit hohen Absätzen kombiniert werden, über schmal geschnittene Zigarettenhosen und Modelle, die bereits am Knöchel enden, ist alles dabei, was man für immer neue Looks braucht“, ist Stilberater Andreas Rose aus Frankfurt am Main überzeugt. In der Frauenwelt sind im Sommer 2017 seiner Meinung nach leuchtende Farbtöne wie Blau oder Pink angesagt, aber auch zarte Pastelltöne wie etwa Rosa. Auch die Laufstege von New York bis Paris wurden von schrillen Pinkschattierungen dominiert, von Bubble Gum bis Fuchsia. Gute Laune erzeugen fröhliche Sonnenfarbkombinationen mit kräftigem Gelb oder Orange. Die Hamburger Stilberaterin Maria Hans ergänzt, dass zu gebräunter Haut Neonfarben besonders gut aussehen und diese im Jahr 2017 ihr Comeback feiern.

Hochwertige Basic-Teile kombiniert mit auffälligen Mustern

Nicht nur farblich, sondern auch bei den Mustern kann dieses Jahr nach Belieben kombiniert werden. In diesem Frühling sind beispielsweise Streifen in Kombination mit Blüten-Mustern besonders angesagt: „Das ergibt einen bunten und mutigen Sommerlook“, hält Rose fest. Längs, quer, schmal, breit, mehrfarbig oder monochrom – in 2017 ist streifentechnisch und modisch alles erlaubt! Dazu ein buntes Retro-Blumenmuster, und fertig ist das trendige Sommeroutfit. Das bedeutet jedoch nicht, dass dieses Jahr unbedingt alles bunt gemischt und schrill sein muss. Auch eher klassische, unauffällige Kleidungsstücke wie eine schlichte Jeans oder Chino-Hosen können elegant mit Mustern kombiniert werden. Wichtig ist, dass vor allem die Basic-Stücke wie Hosen und Oberteile in hoher Qualität gekauft werden, damit auch bei regelmäßigem Tragen die Form und damit die Freude an ihnen erhalten bleibt. Entsprechend hochwertige Kleidung erhalten Kunden beispielsweise bei Modespezialisten wie Walbusch. Jene Basics lassen sich bei Bedarf zudem individuell zu etwas Besonderem verschönern, beispielsweise durch schimmernde Pailletten; die machen aus gewöhnlichen Sommer-Alltagsteilen wie Tops, Trägerkleidern oder Shorts im Handumdrehen den Eye-Catcher schlechthin.

Trenchcoat, Jeans- und Lederjacken für die etwas kühleren Tage

Der Sommer steht für heiße Tage, man möchte am liebsten so wenig Stoff wie möglich tragen. Doch gerade in den Übergangswochen vom Frühling in den Sommer kommt es noch zu Temperaturschwankungen, die eine modische Übergangsjacke erforderlich machen. Hier empfiehlt sich etwa der klassische Trenchcoat oder für den etwas lässigeren Style die Jeans- oder Lederjacke. Alle drei Übergangsjacken werden in Schnitt und Farbe stets neu interpretiert, sodass getragen werden kann, was gefällt. Wer es auch bei der Jacke etwas auffälliger mag, kann diese beispielsweise mithilfe von schrillen Aufnähern, die bereits 2016 wieder voll im Kommen waren, aufpeppen. Weniger farbenfroh, dafür jedoch kaum weniger auffällig sind die Jacken mit Schulterpolstern, die dieses Jahr ihre Wiederauferstehung feiern und die 80er zurückkehren lassen. Richtig trendy kommen diese entweder bauchfrei oder in XXL-Übergröße. Auch ohne Polster ist es angesagt, Schultern und Arme zu zeigen, Carmen-Ausschnitte und Trompetenärmel liegen ebenfalls wieder voll im Trend.

 

(Artikelfoto: Flickr Berlin Björn Rudzewitz CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten)

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