Offener Brief: Berliner Privattheater fordern wirtschaftliche Hilfe des Bundes

Die Berliner Lokalnachrichten dokumentierten den offenen Brief der Berliner Privattheater vom 7. April 2020:

„Wir weisen mit diesem offenen Brief eindringlich darauf hin, dass es ohne unbürokratische und schnelle Hilfsmaßnahmen zu einem massiven Theatersterben in der Stadt kommen wird. Besonders Kulturinstitutionen, die bisher keine oder geringe Zuwendung vom Land Berlin erhalten haben, stehen vor dem baldigen Aus. Ohne die Vielzahl an Theatern wäre unsere Stadt nicht so bunt, nicht so lebendig, nicht so lebenswert und nicht so attraktiv. Die Kulturlandschaft und in der Folge auch die gesamte wirtschaftliche Infrastruktur Berlins wären damit schwer beschädigt. Genau deswegen ist es wichtig, dass tatsächlich alle Theater, alle Kulturinstitutionen diese Krise überstehen und nicht nur einzelne Häuser. Die Berliner Privattheater benötigen jetzt sehr konkrete Hilfe, und zwar in Form von Zuschüssen seitens des Berliner Senats und der Bundesregierung. Kredite helfen angesichts der monatelang ausbleibenden Einnahmen nicht!“

Holger Klotzbach für die Bar jeder Vernunft und das Tipi am Kanzleramt
Hendrik Frobel für das Chamäleon Theater
Philipp Harpain für das Grips Theater
Astrid Brenk für das Kabarett Theater Distel
Caroline und Frank Lüdecke für das Kabarett-Theater „Die Stachelschweine“
Karin Bares für das Kleine Theater am Südwestkorso
Martin Woelffer, Michael Forner für die Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater
Tomislav Bucec, Oliver Tautorat für das Prime Time Theater
Thomas Hermanns, Thomas Pape für den Quatsch Comedy Club
Jacob Höhne für das RambaZamba Theater
Horst-H. Filohn für das Renaissance-Theater Berlin
Dieter Hallervorden für das Schlosspark Theater und Die Wühlmäuse
Andrea Pier für das Stage Theater des Westens
Gabriele Streichhahn für das Theater im Palais
Lars Georg Vogel für die Vaganten Bühne
Georg Strecker für das Wintergarten Varieté

Bildnachweis: CC0 via pixabay.com

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