Wildtiere bekommen Nachwuchs: Unbedingt Kontakt vermeiden!

Bildnachweis: CC0 via pixabay.com

Wildschweine, Füchse, Vögel und andere Wildtiere, die im Berliner Stadtgebiet leben, bekommen derzeit Nachwuchs. Nicht selten begegnet man daher spielenden Fuchswelpen in Grünanlagen, trifft Frischlinge mit ihren Wildschweineltern im Wald oder entdeckt brütende Vögel in Parks.

Um die Tiere in dieser Zeit nicht zu stören und auch möglicherweise gefährliche Begegnungen zu vermeiden, bittet die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz dringend darum, besonders in Schutzgebieten und im Wald auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben, die Leinenpflicht für Hunde einzuhalten und auch in den Grün- und Parkanlagen Pflanzen und Tiere nicht zu berühren oder zu stören.

Wildtiere in Berlin: Allein, aber nicht verlassen

Für die Tiere sind die Rückzugsräume abseits der offiziellen Wege oft lebenswichtig. So können sich Elterntiere nur dann intensiv um die Pflege ihres Nachwuchses kümmern, wenn sie ungestört bleiben. Übrigens gilt: Bei Weitem nicht jedes Jungtier, das allein zu sein scheint, wurde tatsächlich hilflos zurückgelassen. Oft sind die Eltern in Rufnähe und kommen erst dann wieder zu ihren Jungen zurück, wenn kein Mensch mehr in der Nähe ist.

Berlin hat eine ausgesprochen hohe Zahl an Wildtierarten. Die Berliner Wälder und andere Grünräume der Stadt bieten den Tieren die notwendigen Lebensräume und zeichnen Berlin gegenüber anderen europäischen Großstädten als „grüne Metropole“ aus.

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