Heizkraftwerk Wilmersdorf: Langer Lulatsch „knabbert“ am Kamin

Das erste abgelöste Teil hängt am Haken und damit wird sich von nun an die Wilmersdorfer Skyline verändern. Seit dem 1. April ist das Heizkraftwerk Wilmersdorf vom Netz, jetzt beginnt der weithin sichtbare Rückbau der drei großen Kesselhäuser mit ihren Schornsteinen. Der rote Kran mit seinem langem Ausleger und einer Höhe von 126 Metern überragt die Maschinenhäuser des markanten Energiestandortes bei Weitem. Beginnend am alten Block1 werden die Schornsteine und Kesselhäuser mit Hilfe des Krans von oben nach unten abgetragen, schon Ende 2022 soll der Rückbau abgeschlossen sein.

Bis dahin müssen mehr als 13.000 Tonnen Material zurückgebaut und abtransportiert werden. Die besonders gute Nachricht dabei ist, dass rund 95 Prozent dieser Materialmenge weiter verwertet werden kann.

Ein wichtiger Standort für die Energieversorgung wird das Gelände an der Berliner Forckenbeckstraße aber bleiben. Schon heute befinden sich hier wichtige technische Einrichtungen für die Produktion und Verteilung von Stadtwärme. Und auch in Zukunft soll der Standort Energiegeschichte schreiben. Mit welcher Technologie ist zwar heute noch offen. Klar ist aber: Hier wird Platz geschaffen für Neues.

Bildnachweis: ©Vattenfall Berlin

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