Stahlmodulbau in Berlin: Nachhaltiger bauen mit Stahl

Saubere und leise Baustelle: Die Vorfertigung und die kurze Bauzeit von wenigen Wochen vor Ort sorgen für bis zu 20% weniger Baustellenverkehr und bis zu 50% Reduktion von Lärm und Baustaub.
Saubere und leise Baustelle: Die Vorfertigung und die kurze Bauzeit von wenigen Wochen vor Ort sorgen für bis zu 20% weniger Baustellenverkehr und bis zu 50% Reduktion von Lärm und Baustaub.

Diskutiert man über nachhaltiges Bauen, denken viele zu aller erst an Holzbau. Es gibt jedoch weitere Bauweisen, die in puncto Nachhaltigkeit mit dem Holzbau mithalten können. Bestes Beispiel: der Stahlmodulbau, den ALHO seit über 50 Jahren praktiziert und der gerade bei drei Schulen in Pankow zum Einsatz kommt.

Holz gilt als nachwachsender Rohstoff als besonders nachhaltig. Was jedoch kaum einer weiß: Mit einer Quote von 99% ist Stahl weltweit das am meisten recycelte Material. Im Grunde ist heute jedes Stahlerzeugnis ein Recyclingprodukt. Dies gilt auch für die Grundkonstruktion im Stahlmodulbau.

Ebenfalls zu kurz gedacht ist, wenn man bei der Nachhaltigkeit von Gebäuden ausschließlich die Energieeffizienz betrachtet. Denn auch die Fertigung von Baumaterial sowie Bau und Rückbau eines Gebäudes verbrauchen Energie – die sogenannte „graue Energie“, die knapp die Hälfte der Energiebilanz im Gebäudelebenszyklus ausmacht.

Konventionelle oder hybride Bauweisen – wie beispielsweise der Holzbau, bei dem aus Gründen des Feuchteschutzes, des Brandschutzes und der Kosten erdberührte Teile, Decken und Erschließungskerne meist in Beton ausgeführt werden – erfordern große Mengen an Energie. Hier spielt insbesondere die Herstellung von mineralischen Baustoffen wie Zement eine entscheidende Rolle.

Schlanke Fertigung beim Stahlmodulbau

Gebäude in Stahlmodulbauweise verursachen im Vergleich wenig graue Energie. Dabei wirken sich die ressourcenoptimierte Produktion, die flexible Umnutzung und der einfache Rückbau mit einer Recyclingquote von über 90% positiv auf den ökologischen Fußabdruck aus.

ALHO Stahlmodulgebäude werden in Lean Fertigung industriell produziert. Grundprinzip des Lean ist, Verschwendung zu minimieren. Alle Ressourcen – Material, Personal und Energie – werden optimal ausgeschöpft. Das reduziert den Ressourceneinsatz um 36 und den Abfall um 70%. Durch die Vorfertigung und die kurze Bauzeit vor Ort wird die Belastung durch Baustellenverkehr um 20 und Lärm und Baustaub um 50% verringert.

Ein weiteres Kriterium der Nachhaltigkeit ist die Mehrfachnutzung. Stahlmodulgebäude sind dank ihrer freitragenden Stahlskelettstruktur mit nichttragenden Innenwänden sehr flexibel an einen veränderten Bedarf anpassbar. Eine weitere Besonderheit ist, dass man die Gebäude rückstandlos zurückbauen kann, indem sie wieder in die einzelnen Module zerlegt werden. Diese können dann als „mobile Immobilie“ an einem anderen Ort erneut zusammengefügt oder im Werk zu ca. 90% recycelt werden.

Mehr Informationen unter www.alho.com

Recyclingweltmeister Stahl: Durch Recycling von Stahl werden in Deutschland jährlich 20 Mio. Tonnen CO2 eingespart – so viel wie Berlin im Jahr ausstößt.
Recyclingweltmeister Stahl: Durch Recycling von Stahl werden in Deutschland jährlich 20 Mio. Tonnen CO2 eingespart – so viel wie Berlin im Jahr ausstößt.

Bildnachweis: ALHO Unternehmensgruppe

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