Vonovia schließt Aufstellung der Module für Neubau in der Amendestraße ab

Modulstellung von 60 überwiegend barrierefreien Wohnungen in der Amende-/Herbststraße, ein Bauvorhaben der Vonovia Wohnungsgesellschaft in nachhaltiger modularer Holzbauweise.

Auf der Baustelle Amendestraße / Ecke Herbststraße hat Vonovia mit dem Aufstellen der letzten Module auf den dort entstehenden Wohnungsneubau den zweiten Bauabschnitt eingeleitet. Insgesamt werden dort zurzeit 66 Module für das zweite bis vierte Obergeschoss verbaut. Die Aufstellung der Module soll in der kommenden Woche abgeschlossen werden. In den folgenden Wochen und Monaten folgen nun noch der Innenausbau, die Fassadenarbeiten sowie die Weiterführung der Arbeiten an den Außenanlagen.

Insgesamt entstehen in dem in Modulbauweise errichteten Gebäude 60 überwiegend barrierefreie Wohnungen sowie im Erdgeschoss eine Gewerbeeinheit. Die Module für das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss waren bereits im ersten Bauabschnitt Anfang 2021 aufgestellt worden.

Sebastian Jung, Geschäftsführer Ost von Vonovia, erklärt: „Nachhaltigkeit hat für Vonovia einen besonders hohen Stellenwert. Das gilt für den laufenden Betrieb unserer Gebäude ebenso wie für das Bauen. Dieser Neubau in modularer Bauweise vereint beides: Zum einen wird das neue Wohnhaus mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und einer Photovoltaikanlage ausgestattet und erhält eine Dachbegrünung; Regenwasser wird überwiegend auf dem Grundstück selbst versickern und nicht in die Kanalisation abgeleitet. Dazu kommen die Vorteile der ressourcenschonenden Holzmodulbauweise, die wir gemeinsam mit unserem Partner Modulbau Lingen auch schon an anderen Standorten in Deutschland erfolgreich angewandt haben. Zum einen ist Holz ein nachhaltiger Rohstoff, der auf natürliche Art und Weise große Mengen an CO2 bindet, und zum anderen sind die mit dem Bau und der Produktion der Materialien verbundenen CO2-Emissionen deutlich geringer als bei konventioneller Bauweise. Insgesamt werden in unserem Neubau rund 850 Kubikmeter Holz verbaut, und jeder Kubikmeter Holz speichert nach einer Faustformel etwa eine Tonne CO2.“

„Die Entscheidung für eine modulare Bauweise hat sich aus unserer Sicht voll und ganz bewährt“, ergänzt Sandra Holborn, Regionalbereichsleiterin Berlin-Nord bei Vonovia. „Damit können wir nicht nur deutlich schneller bauen als bei konventioneller Bauweise, sondern halten auch die baustellenbedingten Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner der umliegenden Häuser und den Ressourcenverbrauch so gering wie möglich. Wir sind überzeugt davon, dass uns die positiven Erfahrungen bei diesem Projekt auch beim Bau der rund 500 bis 600 Wohnungen zugutekommen werden, die wir im Reinickendorfer Ziekowkiez planen.“

Bildnachweis: © Cathrin Bach / Vonovia

Dieser Inhalt ist nur für registrierte Nutzer sichtbar. Wenn Sie sich bereits registriert haben, melden Sie sich bitte an. Neue Nutzer können sich weiter unten registrieren.

Anmelden

7 + zwanzig =