Richtfest für Projekt „Alboingärten“ von Vonovia mit 432 Wohnungen in Schöneberg

Richtfest der Alboingärten in Tempelhof-Schöneberg. Foto: ©Vonovia/Tina Merkau

Beim aktuell größten Neubauprojekt von Vonovia in Berlin, die „Alboingärten“ im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, wurde das Richtfest begangen. Der wichtige Meilenstein für die insgesamt 432 Mietwohnungen – davon 99 preisgebunden im Rahmen des „Berliner Modells der kooperativen Baulandentwicklung“– wurde coronabedingt zwar nur in reduzierter Form und unter strengen Hygieneauflagen durchgeführt, dennoch konnte die herausragende Leistung der Bauleute entsprechend gewürdigt werden. Auch auf einen Richtkranz und den traditionellen Zimmermannsspruch wurde nicht verzichtet.

„Unser Dank gilt allen Bauleuten, dem gesamten Team von Ed. Züblin, dem Architekturbüro Stephan Höhne, dem Generalplaner SWP und allen am Projekt beteiligten Mitarbeitern und Gewerken, die die fristgerechte Fertigstellung des Rohbaus ermöglicht haben“, sagt Madlen Richter, Regionalleiterin Berlin-Mitte bei Vonovia. „Die Realisierung der Alboingärten liegt voll im Plan und wir freuen uns schon darauf, Ende 2021 die neuen Wohnungen an unsere Mieter übergeben zu können.“

Vonovia errichtet derzeit in der Bessemerstraße nahe dem Alboinplatz mit den „Alboingärten“ ein innerstädtisches Quartier mit Vorbildcharakter. Das Neubauprojekt besteht aus insgesamt 19 Wohngebäuden mit gemeinsamer Tiefgarage und PKW- Außenstellplätzen sowie begrünten und ruhigen Innenhöfen mit zwei Spielplätzen. In den terrassenartig angeordneten fünf- bis siebengeschossigen Wohnhäusern, die sich um die Innenhöfe gruppieren, sollen möglichst vielfältige Zielgruppen ein neues Zuhause finden. Daher werden auch 149 der insgesamt 432 Wohnungen barrierefrei errichtet. Die Wohnanlage sieht einen Wohnungsmix von 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen zwischen 24 und 118 Quadratmetern vor.

Nachhaltigkeit im Quartier

Neben neuen Wohnungen errichtet Vonovia in den „Alboingärten“ eine Kindertagesstätte für 60 Plätze sowie Flächen für betreutes Wohnen. Beide Betreuungsangebote werden durch die AWO betrieben. Die Energieversorgung der „Alboingärten“ wird zukünftig über ein Blockheizkraftwerk mit einem Anteil Bio-Gas erfolgen. Die Dächer werden komplett begrünt und auf etwa einem Drittel der Dachfläche werden Photovoltaikanlagen installiert. Der erzeugte Strom wird zunächst ins öffentliche Netz eingespeist und soll später zusätzlich im Rahmen eines Mieterstrommodells angeboten werden.

Begonnen wurde mit dem Neubau im Oktober 2019, die Gesamtfertigstellung ist für Ende 2021 geplant. „Wenn der Baufortschritt so gut weiterläuft, dann werden zum Weihnachtsfest im nächsten Jahr alle Wohnungen bezogen sein“, so Madlen Richter.

Bildnachweis: ©Vonovia/Tina Merkau

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