Gropiusstadt wird sich verändern

Eine Million siebenhundertsiebenundfünfzigtausendeinhundertfünf Euro (1.757.105 €) hat der Bezirk Neukölln aus dem Bundesprogramm zur Städtebauförderung „Zukunft Stadtgrün“für die Gropiusstadt eingeworben. Mit dem Geld sollen in der Gropiusstadt Spielplätze und Grünanlagen aufgewertet und außerdem barrierefreier gestaltet werden. Bis 2021 hat der Bezirk Zeit, das Geld auszugeben.

Folgende Maßnahmen sind geplant:
1. Den Anfang macht die barrierefreie Umgestaltung des Spielplatzes Sollmannweg. Hier sollen künftig Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen. Dafür will der Bezirk unter anderem Spielgeräte anschaffen, die von Kindern mit unterschiedlichen Fähigkeiten genutzt werden können und ihnen Spielspaß bieten, bei dem sie möglichst vielfältig ihre Sinne ausprobieren können. Daneben sind etwa unterschiedliche Bodenbeläge, die Anreisewege oder die Zugänge zu Spielgeräten wichtig.
2. Der Bolzplatz auf dem Abenteuerspielplatz Wildhüterweg soll verschönert werden und wenn möglich einen barrierefreien Zugang zu den Spiel- und Sportflächen erhalten
3. Der Bewegungsparcours soll besser beschildert und die Trainingsgeräte mit Anleitungen versehen werden
4. Zur besseren Orientierung im Quartier soll ein Wegeleitsystem konzipiert werden, das auch die Bedürfnisse von Blinden und Sehbehinderten berücksichtigt

Der erfolgreiche Antrag fußt auf dem Konzept „Barrierearme Gropiusstadt – Für die Teilhabe von Allen“, das vom Straßen- und Grünflächenamt gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Gropiusstadt in Auftrag gegeben wurde. Daran beteiligt waren die bezirkliche Beauftragte für Menschen mit Behinderung Katharina Smaldino und die Wohnungsbaugesellschaften degewo, Gropiuswohnen, IDEAL

 

 

(Artikelfoto: Neukölln, Foto: © BA Neukölln)

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