Gallery Weekend und noch mehr

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2016 geht das Ausstellungsformat WHAT THE WEEKEND IS GALLERY des Berliner Kunstvereins THE ART UNION in die zweite Runde. Anlässlich des Gallery Weekends werden auf 600qm Positionen von 80 in Berlin lebenden KünstlerInnen gezeigt, deren Werke sowohl im öffentlichen Raum als auch in Galerien zu finden sind. Die Mehrzahl der Arbeiten wird dem Genre Urban Contemporary Art zugeordnet, einem Sammelbegriff für Graffiti-Kunst, Street Art, Adbusting und urbane Interventionen.

 Plakat 00252Vorrangiges Ziel der Ausstellung ist es, diesem Genre, das in Berlin häufig als Aushängeschild und Tourismusattraktion wahrgenommen wird, an kunstmarktrelevanten Großevents wie dem Gallery Weekend eine Plattform zu bieten. Daneben beabsichtigt der Verein, die Diversität des Genres in einer Ausstellung zu bündeln. THE ART UNION schlägt hiermit eine Brücke zwischen KünstlerInnen auf der einen und Kunstmarkt und KunstliebhaberInnen auf der anderen Seite.

Bei der Kuration stehen folgende Aspekte im Vordergrund: Berlin-Bezug
Alle ausstellenden KünstlerInnen leben und arbeiten in Berlin, prägen das Image der Stadt.
Abbild der Szene Querschnitt durch die Subgenres der Urban Contemporary Art
Diversität Die Bandbreite der gezeigten Positionen nehmen Bezug auf alle Subgenres, die der Urban
Contemporary Art zugerechnet werden: Graffiti, Street Art, Adbusting, urbane Interventionen.Aufstrebende und etablierte Positionen werden gleichrangig präsentiert.
Der Anteil an weiblichen Positionen ist überdurchschnittlich hoch. Kulturelle Vielfalt durch Herkunft der KünstlerInnen aus Argentinien, Australien, Chile, Deutschland, Frankreich, Japan, Italien, Kanada, Marokko, den Niederlanden, Peru, Polen, Russland, der Schweiz, Spanien, Syrien, den USA oder dem Vereinigten Königreich
Junge Positionen Die Mehrzahl der KünstlerInnen wurden nach 1980 geboren

DER AUSSTELLUNGSORT
Die Alte Münze, die ehemalige Münzprägeanstalt von Reichsmark, DDR Mark und bis 2006 des Euro, befindet sich direkter Nähe zum Alexanderplatz. Zum Anlass dieser Ausstellung werden die historischen Tresorräume im Keller mit Unterstützung der Spreewerkstätten in eine Ausstellungsfläche verwandelt. Inhalt und Ort der Ausstellung decken sich auf genuine Weise: Urban Contemporary Art entstand als Underground-Kunst, was in den historischen Kellerräumen seinen Widerhall findet. THE ART UNION holt diese Kunstgattung in die Mitte der Stadt, dahin wo etablierte Kunstinstitutionen von BerlinerInnen und TouristInnen frequentiert wird.

(Artikelfoto: Gallery Weekend, Fotos:Kunstvereins THE ART UNION)

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