Kolumne von David Eckel: Winterliches Treiben auf Berlins Weihnachtsmärkten

Weihnachtsmarkt in Berlin, Copyright: ©DAVIDS/Sven Darmer

Die dunkle Jahreszeit hat auch ihre guten Seiten, denn die Berliner Weihnachtsmärkte erleuchten demnächst die triste Hauptstadt und sind Garant für festliche Stimmung. Spätestens wenn der Duft von heißem Glühwein, zuckerbestäubtem Schmalzgebäck und gebrannten Mandeln durch die Luft strömt, wird jedem bewusst, dass Weihnachten tatsächlich bald bevorsteht. Nachdem die  Adventskalender und Schoko-Weihnachtsmänner bereits Ende September bei spätsommerlichen Temperaturen Einzug in die Supermärkte hielten, fällt es schwer, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass es nun wirklich bald losgeht mit der Adventszeit.

Doch am 25. November, ganz traditionell nach Totensonntag, eröffnet der 36. Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche und erwartet seine Besucher mit über 100 festlich dekorierten Holzhütten, an denen süße Leckereien und Deftiges vom Grill und aus der Pfanne die Begeisterung für die Festtage schürt. Zum Stöbern und Geschenke-Finden sind selbstgemachte Weihnachtsdekoration, Souvenirs und Spielzeuge hier genau das Richtige. Für kurzentschlossene Fotogrüße aus der weihnachtlichen Hauptstadt eignet sich die liebevolle Dekoration aus überdimensionalen Geschenken und Christbaumkugeln.

Und der eindrucksvolle Weihnachtsbaum aus Rudow ist nicht das Einzige, das an der Gedächtniskirche Kinderaugen zum Strahlen bringt – für die kleinen Besucher geht es nämlich mit dem Mini-Riesenrad hoch hinaus. Aufwärmen und Genießen können die Besucher dagegen in Familie Rodens beheiztem Pop Up-Restaurant „Hirschstube“: Saisonale Festtags-Menüs wie das Gänse-Menü, das Rocco-Rib-Menü und das Pork-Royal-Menü können ganz nach (Fleisches-)Lust und Laune im Voraus bestellt und vor Ort genossen werden. Gleich nebenan im ebenfalls beheizten Glühweingarten wärmt die frisch angesetzte Feuerzangenbowle vor dem offenen Kamin frierende Hände und schmeckt ganz nebenbei auch noch herzerwärmend gut. Vor der Kulisse der Gedächtniskirche lässt sich das bunte Treiben und die festliche Stimmung hier ganz besonders genießen.

In Berlins Mitte beginnt zwei Tage später, am 27. November, der noch junge Weihnachtsmarkt an der Friedrichstraße. Bereits zum zweiten Mal begrüßt Veranstalter Jens Schmidt seine Gäste auf dem Dorothea-Schlegel-Platz direkt am S-Bahnhof Friedrichstraße und vereint hier regionale Käse- und Wildspezialitäten direkt vom Jäger mit Winzer-Glühwein und frisch gerösteten Maronen. Am besten lassen sich die Festtags-Leckereien in den beheizten Sitznischen genießen oder an einer der wärmenden Feuerstellen. Wer lieber Bewegung und Wintersport sucht, findet beides auf der ökologischen Eisstockbahn, die ohne Stromverbrauch auskommt. Hier erwarten verschiedene Spiele Groß und Klein, auch ein Kinderkarussell sorgt bei den jüngsten Gästen auf dem Markt neben Kinderpunsch und Crêpes für ein weihnachtliches Highlight.

Ihr David Eckel

Bildnachweis: ©DAVIDS/Sven Darmer

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