Den richtigen Kiez finden: Nach Berlin ziehen – so geht’s

Immer mehr Menschen hegen den Wunsch, in die deutsche Hauptstadt Berlin zu ziehen. Im Durchschnitt wächst die hippe Metropole an der Spree damit pro Jahr um circa 200.000 Einwohner. Nicht nur junge Menschen werden dabei von den vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten, Sprachen und Kulturen angezogen.

Doch was muss bei einem Umzug nach Berlin eigentlich beachtet werden? Wo muss die Ummeldung vollzogen werden und welche Stadtviertel sind am beliebtesten? Diese Fragen beantwortet der folgende Beitrag.

Welcher Kiez ist der Richtige?

Dadurch, dass es immer mehr Menschen in die Hauptstadt zieht, sind die Mieten in einigen Stadtteilen in den letzten zehn Jahren massiv gestiegen. Somit müssen bei einem Umzug nicht nur die möglichen Haushaltsauflösung Kosten bedacht werden, sondern auch die teilweise sehr hohen Mietpreise in Berlin. Die folgenden Wohngegenden erfreuen sich aktuell einer besonders hohen Beliebtheit.

Für Familien

Familien fühlen sich in den Stadtteilen Tiergarten, Wedding und Prenzlauer Berg besonders wohl. Dort herrscht ein umfangreiches Angebot an Schulen, Kindergärten und Kitas. Ebenfalls sind für den Notfall auch ausreichend viele Ärzte angesiedelt.

Singles

Singles zieht es dagegen oft nach Friedrichshain, Schöneberg oder Mitte. Auch am Tag herrscht dort, abseits der Studentenviertel, durchaus ein hohes Flirtpotential. Der eigene Herd muss aufgrund der Vielzahl an Bistros und kleinen Cafés nur selten angemacht werden, in den Szeneclubs oder Bars können abends interessante neue Bekanntschaften geknüpft werden.

Studenten

Viele Studenten schätzen besonders die Viertel Kreuzberg und Neukölln, da dort noch ein relatives günstiges Wohnen möglich ist. Das Stadtbild ist dort sehr kreativ und jung, besonders in den alternativen Kiezen am „Kotti“, also dem Kottbusser Tor und dem Kanal.

Paare

Paare bevorzugen in der Regel grünere und ruhige Lagen, in denen sie dennoch nicht auf den Großstadtkomfort verzichten müssen. Dazu sind die Stadtteile Hellersdorf, Steglitz und Charlottenburg außerordentlich gut geeignet.

Die Hauptstadt vorab entdecken

Diejenigen, die ihre Umzugspläne nach Berlin noch festigen möchten, sollten vorab einen Kurztrip nutzen, um die zukünftige Heimatstadt besser kennenzulernen.

Es steht eine große Vielfalt an Sehenswürdigkeiten in der Metropole an der Spree zur Auswahl. Besonders empfehlenswert ist es jedoch, die Stadt abseits der überfüllten Touristenmagnete zwischen Brandenburger Tor und Museumsinsel zu erkunden. So kann das moderne Flair der Stadt in vollen Zügen genossen werden.

Der Weinbergweg in Mitte lädt dabei zu einem leckeren Mittagessen oder Frühstück ein. Dort finden sich viele angesagte Imbissläden und Cafés, die einen tollen Eindruck von dem Leben in der Hauptstadt vermitteln.

Die Ummeldung in Berlin

Wenn der richtige Stadtteil auserkoren, eine Wohnung gefunden und der Umzug erfolgreich absolviert wurde, ist es auch in Berlin Pflicht, beim Einwohnermeldeamt eine Ummeldung vorzunehmen. Dazu stehen in der Hauptstadt ganze 42 Ämter zur Verfügung. Die jeweilige Postleitzahl entscheidet darüber, welches Amt zuständig ist. Bei der Zulassungsstelle kann das KFZ umgemeldet werden.

Für die Ummeldung ist es nötig, eine Einzugsbestätigung durch den jeweiligen Vermieter vorzulegen. Das nötige Formular kann aus dem Internet heruntergeladen werden.

Falls der Umzug nach Berlin nicht alleine, sondern gemeinsam mit einem vierbeinigen Mitbewohner angetreten wird, muss auch der Hund angemeldet werden. Für den ersten Hund beträgt die Hundesteuer in Berlin pro Jahr aktuell 120 Euro.

Bildnachweis: CC0 via pixabay.com

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