Immobilienwert erhöhen: So funktioniert es in Berlin am besten

Wer eine Immobilie hat und diese verkaufen möchte, der wünscht sich selbstverständlich den bestmöglichen Preis dafür zu erzielen. In der Realität sieht es jedoch so aus, dass dies nur in den seltensten Fällen geschieht. Das liegt daran, dass potenzielle Käufer die exakt gegensätzlichen Interessen haben. Ein Käufer wird immer das Ziel haben die bestmögliche Immobilie zum kleinstmöglichen Preis zu bekommen. Auch wenn sich die Interessen von Verkäufer und Käufer in Sachen Preis deutlich unterscheiden, so ist die Qualität der Immobilie der entscheidende gemeinsame Nenner.

Wieviel die Qualität ausmacht

Die Qualität der Immobilie ist tatsächlich für beide Parteien von entscheidender Bedeutung. Wer eine bessere Immobilie zum Verkauf anbietet, der kann dafür einen entsprechend höheren Preis verlangen. Umgekehrt ist ein Käufer gewillt einen höheren Preis zu zahlen, wenn ihm eine entsprechend bessere Immobilie angeboten wird. So ist der Immobilienverkauf in Berlin – oder auch anderswo – ein Balance-Akt, bei dem die Interessen beider Parteien unter einen Hut gebracht werden müssen, damit alle Beteiligten zufrieden sind. Doch wenn es um die Qualität einer Immobilie geht, gibt es viel Spielraum was die objektive Beurteilung und die subjektive Meinung dazu betrifft.

An dieser Stelle haben jedoch beide Parteien die Möglichkeit in ihrem Sinne Einfluss auf den Preis zu nehmen. Käufer werden immer darum bemüht sein selbst den kleinsten Fehler zu finden, um den Preis nach unten drücken zu können. Verkäufer werden hingegen immer darum bemüht sein, Mängel in den Hintergrund zu rücken, damit sie den Preis so hoch wie möglich halten können. Doch am Ende ist es für alle eine Abwägung von Interessen. Dabei steht nicht unbedingt die Frage im Vordergrund, wie hoch oder niedrig der Preis sein soll, sondern auch mit welchen Kompromissen man leben muss.

Ausgaben, Ersparnisse, Investitionen und Arbeit

Bevor es also darum geht, den Immobilienwert beim Immobilienverkauf zu erhöhen, muss entschieden werden, wie sehr sich der Aufwand lohnt. Selbstverständlich kann die Lage einer Immobilie nachträglich nicht mehr geändert werden und als einzelner Verkäufer hat man auch keinen nennenswerten Einfluss auf den Immobilienmarkt. Also geht es in dem Fall ausschließlich darum Mängel an der eigenen Immobilie zu beheben, um ihren Wert zu steigern. Dies lässt sich mit kleineren oder auch größeren Renovierungen erreichen, die häufig von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert werden. Doch bevor man zum Presslufthammer greift und das halbe Gebäude abreißt, sollte man Kosten und Nutzen gegeneinander abwägen.

Hier lohnt es sich tatsächlich in die Beauftragung eines Maklers zu investieren, der gleichzeitig als Sachverständiger arbeitet. Dieser findet die wichtigsten Schwachstellen und kann beraten, wie diese behoben werden können und wie groß die Wertsteigerung nach der Renovierung wäre. Auch Käufer können diesen Weg gehen und für kleine, leicht zu behebende Mängel einen großen Preisnachlass fordern. Es ist also wichtig zu prüfen, wann sich der Aufwand einer Renovierung lohnt.

Makler beauftragen

Zwar ändert ein Makler nicht direkt den Wert einer Immobilie, jedoch kann er sich trotzdem lohnen. Ein erfahrener Makler weiß genau, wie er eine Immobilie so in Szene setzen kann, dass potenzielle Käufer die Qualität höher einschätzen. Mit der richtigen Präsentation ist also ein höherer Preis zu erzielen, ohne dass zusätzliche Arbeiten oder umfangreiche Renovierungen erforderlich wären.

Bildnachweis: CC0 via pixabay.com

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