Wohnungssuche in Berlin: Nicht vollkommen unmöglich

Berlin gilt als absoluter Hotspot. Die Hauptstadt ist eine der wenigen Großstädte Deutschlands, die sowohl eine pulsierende Metropole als auch eine idyllische Natur zu bieten hat. Diese Kombination zieht weltweit Menschen in ihren Bann. Das hat zur Folge, dass die Nachfrage nach Immobilien in Berlin rasant steigt. Auch im Berliner Speckgürtel ist die Nachfrage hoch. Deshalb sind Geduld und Ausdauer bei der Suche besonders wichtig, wie auch die Fähigkeit, mit Rückschlägen umgehen zu können. Schließlich sind es nicht nur die gefragten Ortsteile Berlins, in denen sich die Suche als schwierig gestaltet – selbst in den weniger beliebten Ortsteilen kommen zahlreiche Bewerber auf eine einzelne Wohnung, sodass die Wahl letztlich dem Vermieter überlassen bleibt.

Wie geht man die Wohnungsbesichtigung am besten an?

Der Termin zur Wohnungsbesichtigung in Berlin lässt sich mittlerweile mit einem Jobinterview vergleichen. Es ist also nicht nur wichtig, die Wohnung zu besichtigen, sondern auch einen guten Eindruck beim Vermieter zu hinterlassen. Da bei einer Vermietung in Berlin und Brandenburg viele Interessenten für das Mietobjekt infrage kommen, muss dieser erst einmal davon überzeugt werden, dass man selbst der perfekte Mieter ist.

Um zu überzeugen sind nicht nur die Rahmenbedingungen während der Wohnungsbesichtigung von Bedeutung. Ein großes Problem in der Hauptstadt können sowohl ein negativer Schufa-Eintrag, ein geringer Verdienst oder auch Haustiere sein. Dennoch ist das Wohnglück nicht unmöglich. Wer einen gefragten Besichtigungstermin ergattert hat, sollte also gut vorbereitet zu diesem erscheinen. Das bedeutet, dass sämtliche Nachweise und Unterlagen mitgebracht und dem Vermieter ausgehändigt werden sollten. Ordentlich und übersichtlich abgeheftet tragen sie zu einem ersten guten Eindruck bei.

Ein hohes Gehalt ist besonders für Auszubildende oder Studierende eine Hürde, die erst einmal überwunden werden muss. In vielen Fällen kann ein Bürge die gewünschte Sicherheit bieten. Das können beispielsweise die Eltern oder Großeltern sein. Dadurch weiß der Vermieter, dass er selbst entsprechend abgesichert ist. Wird auf einen Elternteil als Bürgen gesetzt, dann kann es durchaus sinnvoll sein, ihn zum Besichtigungstermin mitzunehmen. Das hinterlässt oftmals ein gutes Gefühl beim Vermieter. In diesem Fall sollten zusätzlich die passenden Unterlagen der Eltern den eigenen Unterlagen beigelegt werden.

Wie geht man bei der Wohnungssuche vor?

Die Lage auf dem Immobilienmarkt von Berlin und Umgebung ist angespannt und betrifft nicht nur die besonders beliebten Bezirke der Hauptstadt. Trotzdem gibt es auch weiterhin Orte in Berlin, in denen sich die Wohnungssuche ein wenig einfacher gestaltet. Diese zeichnen sich ebenfalls durch günstigere Mietpreise aus.

Wichtig ist es, im Vorfeld ein klares Budget zu definieren. So kann Enttäuschungen vorgebeugt und realistisch eingeschätzt werden, ob man sich auf die ausgeschriebene Wohnung bewerben will. Ein solches Budget gibt außerdem Aufschluss darüber, welche Bezirke überhaupt infrage kommen. Hilfreich kann es ebenfalls sein, bereits vor dem Besichtigungstermin nachzufragen, welche Unterlagen vom Vermieter gewünscht sind. Der direkte Kontakt zum Vermieter ist nämlich eine gute Möglichkeit, vorab schon einen ersten guten Eindruck zu hinterlassen.

Auch das eigene Netzwerk auf Social Media kann eine gute Anlaufstelle für die Wohnungssuche sein. Hier zu posten, dass aktiv nach einer Wohnung gesucht wird, kann weiterhelfen. Dasselbe gilt dann, wenn eine Immobilie zum Kauf gesucht wird. Vielleicht kennt ein Bekannter jemanden, der aktuell eine Wohnung zu vermieten oder zu verkaufen hat. Ist das nicht der Fall, kann auf Suchaufträge gesetzt werden. Durch diese kann frühzeitig in Erfahrung gebracht werden, ob bald eine Wohnung frei wird, die den eigenen Kriterien entspricht. Solche Suchaufträge können auf den kleinen und großen Immobilienportalen geschaltet werden. Noch gezielter erfolgt die Suche mit einem Makler.

Bildnachweis: CC0 via pixabay.com

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