Berlin als IT-Hochburg: Stadt der innovativen Start-ups

In so mancher Hinsicht ist Berlin eine Stadt der Superlative. Sie steht für Erfindergeist, Ideenreichtum und dem Mut zum Risiko. Hier werden die meisten Start-ups des Landes gegründet. Auch für so manchen Berufsanfänger ist die Metropole in Brandenburg attraktiver als das Land. Vor allem für Softwareentwickler, Systemadministratoren, Webentwickler sowie Data Scientist & Big Data-Experten.

Ein Grund für die Beliebtheit Berlins ist aber auch der Jobmarkt. In Berlin werden gerade so viele IT-Experten gesucht wie nie. In jeder Stunde entstehen hier vier bis fünf neue Start-ups. Angeheizt wird die Situation durch Investoren wie Earlybird Capital oder Microsoft Ventures. Die Start-ups kümmern sich um fast alles, was rund um die IT anfällt, vom professionellen Festplatte reparieren bis hin zu komplett neuer Software.

IT-Start-ups: außergewöhnlich innovativ

Da sich inzwischen auch die Bewerber auf Berlin konzentrieren, herrscht im übrigen Bundesgebiet (mit Ausnahme von München) vielfach IT-Kräfte-Mangel. Das liegt an inzwischen etablierten Unternehmen wie DaWanda, Soundcloud, brands4friends und Wooga. Sie gehören zu den größten Arbeitgebern der Region. Und es geht weiter: Gerade erst hat sich das Berliner Start-up Enway 6 Millionen Euro Kapital gesichert.

Start-ups sind vor allem dafür bekannt, dass sie zwar keine üppigen Gehälter auszahlen, ihren Angestellten aber andere Annehmlichkeiten bieten können. In einem lockeren Umfeld dürfen sie ohne viele Strukturen arbeiten, und dort etwas Innovatives gestalten. Überhaupt punktet die Berliner Start-up-Szene mit außergewöhnlichen Merkmalen.

Ein Schlaglicht auf Berlin und die Besonderheiten seiner IT-Start-up-Szene

In Berlin kommen internationale Top-Talente zusammen. 49 Prozent der Mitarbeiter sind keine deutschen Bürger. Die Szene ist sogar diverser aufgestellt als das Silicon Valley und wird in dieser Hinsicht nur noch von London geschlagen. Zu diesem Schluss kommt der „Global Startup Ecosystem Report 2020.“

Bei all der Offenheit ist eine Sache jedoch kaum zu ergründen – nämlich die Gehaltsstruktur. Berufsanfänger haben es häufig schwer, sich über Einstiegsgehälter zu informieren. Schließlich enthalten die Stellenbeschreibungen selten eine Gehaltsspanne. Über das konkrete Gehalt sagen Sie meistens gar nichts. Wer Erfahrung mitbringt, kann allerdings mit einem Jahresgehalt von 40.000-50.000,- € rechnen. Freiberufler können mit einem Honorar von 250,- € pro Tag oder mehr rechnen.

Das verunsichert Bewerber, so dass Sie beim Vorstellungsgespräch nicht wissen, wie viel Gehalt für sie möglich ist. Hier müssen Berliner IT-Unternehmen, die als Start-up durchstarten möchten, dringend nachbessern.

Was macht Berlin für die Bewerber so attraktiv? Ein Blick auf die Games-Branche

Computerspiele sind nicht nur ein netter Zeitvertreib, in Berlin sind Computer- und Videospiele zum Wirtschaftsfaktor geworden, der Innovationen antreibt. Hier entstehen neue Technologien von virtueller Realität bis zur künstlichen Intelligenz.

Es sind vor allem Werte wie Vielfalt und Toleranz, aber auch die kulturellen Angebote, die ITler an Berlin reizen. Hinzukommt, dass die Lebenshaltungskosten im Vergleich günstig sind. Gerade die Games-Branche profitiert davon. Veranstaltungen wie die gamesweekberlin sowie kulturelle Einrichtungen wie das Computerspielemuseum tragen zur Attraktivität des Standortes bei.

Die Berliner Web-/Mobile-Branche zieht mit

In Berlin und Brandenburg gibt es ungefähr 5.700 Digitalunternehmen. Es ist daher durchaus angemessen, die Region „Deutschlands digitales Zentrum“ zu nennen. Hier sitzen schließlich Branchenriesen wie Microsoft, SAP, Mozilla und Facebook, die permanent daran arbeiten, unsere Möglichkeiten mit Hilfe von Internettechnologien zu erweitern und das Leben mit ihnen zu bereichern.

Bildnachweis: CC0 via pixabay.com

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