Kosten für Gasverbrauch senken

Es gibt viele Möglichkeiten für Verbraucher, ob Mieter oder Immobilenbesitzer, die Kosten für Gasverbrauch zu senken. Energiesparen, den Verbrauch zu optimieren,  nutzt zusätzlich zu der Kostenersparnis der gesamten Umwelt und Gesellschaft. Aber auch ein Vergleich der Anbieter  kann Geld sparen helfen und eine sofortige finanzielle Entlastung bedeuten.

Verschiedene Gasanbieter lassen sich hier (http://www.gaspreisvergleich.org/)   vergleichen. Es werden durch die Eingabe von Randdaten (u.a. geschätzter jährlicher Gasverbrauch in Kilowattstunden und die Heizleistung in Kilowatt) schnell und übersichtlich in einem Überblick der Anbieter mit Preisen dargestellt.

Jedoch sollte bei dem Wunsch nach Preiseffizienz unbedingt die Höhe des Verbrauchs berücksichtigt werden, denn Richtiges Heizen spart Gas und Kosten.

Hier einige Tipps:
Es beginnt bereits beim Inventar der Wohnung, bei den Möbeln an, denn die meiste Heizwärme verloren geht,. U.a. weil Möbel Heizkörper blockieren oder weil die Gardine die Wärme zurückhält. Die Folge ist, dass keine Zirkulation entsteht. Stattdessen entsteht ein Hitzestau. Ein Abrücken der Möbel vom Heizkörper und ein Zurückziehen der Gardinen löst das teure Problem auf einfache Weise. Installieren Nutzer dann noch eine Isolierung hinter der Heizung, strahlt die Wärme in den Raum ab und verhindert  das nach Außendringen.

Mit bloßem Auge zu erkennen: Die Dämmung der Fenster und der Tür ist verbesserungsfähig.
Mit bloßem Auge zu erkennen: Die Dämmung der Fenster und der Tür ist verbesserungsfähig.

Achten Sie auf undichte Fenster und Türen und dichten Sie die enormen Gasfresser optimal ab, wenn kein Austausch der Fenster oder Türen erfolgen kann.

Zusätzlich ist das richtige Lüftungsverhalten enorm wichtig. Stoßlüften ist besser, als regelmäßig das Fenster in Kippstellung zu bringen. Das Stoßlüften sorgt für einen kompletten Luftaustausch, beim gekippten Fenster kühlen Mauerwerk und Möbel langsam aus, Schimmelbildung kann die unerwünschte Folge sein.  Weitere Infos dazu  unter https://www.umweltbundesamt.de/

In zahlreichen Berliner Haushalten stehen Gasherde. Sie sind im Vergleich zu Elektroherden wesentlich effizienter. Auch Profiköche bevorzugen Gasflammen, denn die Möglichkeit der Hitzeregulierung gelingt nahezu ohne Zeitverzug. Tipp zur Nutzung des Gasherds: Vorheizen ist beim Backen nicht nötig. Die Backform oder der Bräter können sofort in den Ofen geschoben werden. Auch beim Kochen lässt sich Gas einsparen: Kurz vor Ende der Garzeit lohnt es sich, die Flamme runter zu drehen. Die kleine Flamme ist oft völlig ausreichend, um das Gericht fertig zu kochen. Der Einsatz passender Töpfe mit passenden Deckeln hilft ebenfalls dabei, Gas einzusparen, denn der Garvorgang läuft dann schneller ab.

Wenn die Gastherme zuhause für Warmwasser sorgt, ist ein großer Energiefresse das Duschen bzw. Baden. Rund ein Drittel des Wassers gehen für die Körperpflege mit Wasser durch die Leitungen. Dabei wird der größte Teil  des Wassers erhitzt. Beim Duschen und Baden lässt sich Gas auf zweierlei Art einsparen. Eine Möglichkeit ist, die Temperatur herunter zu regeln. Die andere Möglichkeit ist, weniger Wasser zu verbrauchen. Beides zu tun ist ideal.

Am Beispiel einer Badewanne mit einem Fassungsvermögen von 135 Litern lässt sich feststellen, dass über das Jahr gesehen gut 280 € eingespart werden können:

Der Betrag ergibt sich aus einem durchschnittlichen Grundpreis von rund 10,70 € pro Kubikmeter. Bei einem Fassungsvermögen von 135 Litern kostet ein Vollbad 0,135 × 10,70 € = 1,44 €.
Im Gegensatz dazu steht eine zehnminütige Dusche mit dem Sparduschkopf. Dieser lässt 6 Liter in der Minute durch. Der Wasserverbrauch liegt für die 10-Minuten-Dusche bei 60 Litern. Die Rechnung ergibt 0,06 x 10,70 € = 0,64 €.

Im Vergleich dieser beiden Extreme liegt ein Sparpotenzial von 0,79 € pro Durchgang. Wer täglich einmal duscht, kann also 365 × 0,79 € sparen. Hochgerechnet aufs Jahr sind das 288,35 €. Und wer sich kürzer fasst und auf 5 Minuten Duschzeit kommt, kann sogar rund 400 € im Jahr sparen.
Weitere Tipps zum Wasser-  und Energiesparen  unter http://www.wwf.de/.

 

(Artikelfoto: Energie-Haus-Grafik, www.pixabay.com, Foto: © pixabay.com/de/users/DirtyOpi-849356/ und pixabay.com/de/users/luctheo-174841)

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