Urlaub zu Hause in Berlin: Las Vegas-Feeling bei Stars in Concert im Hotel Estrel

Simply the Best - die Tina Turner Story ©Stars in Concert
Simply the Best - die Tina Turner Story ©Stars in Concert

So langsam nervt Corona. Und uns Berliner packt das Fernweh! Denn schon im Sommer konnten wir fast nur in Deutschland und Österreich mit gutem Gefühl urlauben. Jetzt leben wir in einem Hotspot mit vielen Covid19-Infektionen und dürfen nicht mal mehr in Brandenburg Urlaub machen. Wer hätte das jemals gedacht!? Nun gibt es aber einen wirksames Gegenmittel gegen Fernweh, das viel günstiger und leichter zu haben ist: Eine Reise zum Hotel Estrel in die einzigartige Welt von Stars in Concert!

Hier fühlt man sich einen Abend lang, als wäre man in Las Vegas, mitten in den USA! Der Trip beginnt schon beim Eintreten in den geheimnisvoll dunklen, gut gelüfteten Saal, der von einer breiten Bühne mit riesigen Bildschirmen und Dutzenden Scheinwerfen ausgestattet ist. Aber auch die vielen, einheitlich gekleideten Kellner, die flink um die Gäste wuseln und Getränke und Snacks servieren, erinnern an die ausgepräte Servicekultur in Amerika. Das eigentliche Urlaubsgefühl setzt spätestens ein, wenn die Show beginnt und der Gast schon nach wenigen Minuten bemerkt: Hier kann ich mich zurücklehnen und eine von vorn bis hinten perfekt durchchoreographierte Show genießen. Denn es stimmt einfach alles: Die Schauspieler, Sänger und Musiker spielen perfekt, ohne künstlich zu wirken. Es ist keine „Doppelgänger-Show„, in der jemand jemand Berühmtes imitiert, sondern man erlebt die Künstler, die eigenständige Stars sind, deren Aura bis auf die hintersten Plätze strahlt. Alles ist perfekt bis zur letzten Minute: die Technik, die Tänze, das Timing!

Die Zeit vergeht wie ein Flug. Am Ende stehen viele von ihren Plätzen auf, schunkeln und klatschen, wenngleich das Mitsingen wegen Corona verboten ist. Überhaupt wird viel getan, um die Anstecksgefahren zu minimieren. Alle Besucher müssen Mund-Nase-Masken tragen, außer wenn sie an ihrem Tisch sitzen. Darüber wacht ein freundlicher Herr im Anzug, der im Bedarfsfall freundlich erinnert. Nicht nur die Kellnerinnen und Kellner, auch die Künstler tragen Mund-Nase-Masken, wenn sie nicht alleine auf der Bühne stehen. Zusätzlich haben sie einen durchsichtigen runden Spuckschutz an ihren Mikrophonen, Musiker und Backroundsängerinnen stehen in Plexiglasboxen. Am Anfang fällt so etwas auf, aber zum Glück übersieht man diese Dinge nach kurzer Zeit.

Es ist jedenfalls nicht unbedingt leichter, in diesen Zeiten trotz und mit Corona einen schönen Abend zu verleben, aber man spürt, dass sich alle Beteiligten – Darsteller, Techniker, Service wie Gäste – redlich bemühen, zum Gelingen beizutragen.

Nach der Show wanken wir noch immer heiter und aufgekratzt in die Dunkelheit und realisieren langsam: Wir sind gar nicht in Las Vegas, sondern in Berlin-Neukölln. Die Heimat kann eben auch wunderschön sein!

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