Smartphones kein Luxus mehr

Smartphones kein Luxus mehr

Smartphones sind zu einem für viele unverzichtbaren Alltagsbegleiter geworden und Triebfeder des mobile Surfens. 50 Prozent der Deutschen haben mittlerweile ein Smartphone in Gebrauch, wie eine Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) ergab. 2014 gingen 24,2 Millionen Smartphones über die Ladentheke; laut Prognosen des Branchenverbands Bitkom wird der Absatz 2015 auf 25,6 Millionen Smartphones ansteigen.

Der Umsatz mit Smartphones wird in Deutschland mit einem Plus von 2,4 Prozent nur minimal zunehmen, da Smartphones gemäß Bitkom-Studie günstiger werden. Dass nicht jeder bereit ist, eine ganze Monatsmiete für ein Smartphone auszugeben, wird nach Zahlen von Kantar Worldpanel auch an den Marktanteilen der Betriebssysteme iOS und Android an den Smartphone-Verkäufen ersichtlich: Teure iOS Geräte haben in Deutschland gerade mal einen Marktanteil von rund 18 Prozent, während der Marktanteil der günstigeren Android-Geräte 70 Prozent übersteigt.

Einsteiger- bis Vorgängermodelle überzeugen beim Preis-Leistungs-Verhältnis

Beim Smartphone-Kauf sind neben technischen Ansprüchen meist persönliche Vorlieben entscheidend. Das wird bei einem Test der Computer Bild deutlich. Günstigere Smartphones konnten die Nutzer in vielen Kaufkriterien oft mehr überzeugen. Bei dem Lesertest zeigten sie sich von Mittelklasse-Modellen bis 300 Euro eher begeistert als von Edelmodellen.

Einige Smartphone-Hersteller haben den Trend bereits erkannt. So setzt beispielsweise Microsoft mit den neuen Lumia-Geräten 532, 435 sowie 640 und 640 XL verstärkt auf Einsteiger-Smartphones zu Kaufpreisen unter 300 Euro. Weitere Anbieter, die in die Einsteigerklasse vorstießen, sind unter anderem Huawei mit der neuen Y-Serie wie dem Y3, Y625 und Y635 sowie Acer mit Z220 und das Z520 in der Liquid Z-Serie. Bei diesen Smartphones muss man sich allerdings auf Kompromisse einlassen. Denn die Geräte liefern geringere Displayauflösungen, Kameras mit nur fünf Megapixel, langsamere Prozessoren mit 1,2 bis 1,5 GHz und weniger internen Speicher. Durch die Ausstattung mit LTE, Vierkernprozessoren und leistungsstarken Akkus sind die Einsteiger-Modelle jedoch ideale Kandidaten für preisbewusste Nutzer.

Für Nutzer, die auf ein Smartphone mit den allerneuesten Innovationen verzichten können, lohnt sich alternativ der Blick auf Vorgängermodelle. Ältere Versionen sind meist zu Schnäppchenpreisen zu haben, sobald deren Produktzyklus mit der Einführung eines neuen Top-Modells ausläuft. Allerdings geben die Hersteller nur über einen begrenzten Zeitraum hinweg Updates für die Geräte heraus. Bevor man sich aber für ein Vorgängermodell entscheidet, sollte man Mittelklasse-Smartphones miteinander vergleichen. Dieses schnell wachsende Segment wartet inzwischen mit einer Reihe technisch gut ausgerüsteter Geräte auf.

Doch auch wer sich unbedingt ein Premium-Modell zulegen möchte, hat Möglichkeiten, beim Kauf zu sparen. So machen Provider für Handytarife Paket-Angebote, bei denen man das Smartphone zu einem Preisnachlass ergattern kann. Bei 1&1 gibt es zum Beispiel eine große Auswahl der neuesten Handy Flaggschiffe, die in Verbindung mit einem Tarif oft mehr als 200 Euro günstiger ausfallen. Finanztip hat außerdem herausgefunden, dass die Preise für die teuren iPhone-Modelle je nach Händler erheblich abweichen können. In anderen Shops wie Amazon oder Redcoon sei so ziemlich jedes iPhone insgesamt günstiger als im Apple-Shop zu haben. Der billigste Anbieter sei nach dem Bericht auf finanztip.de am besten über das Portal Idealo aufzufinden.

 ( Artikelfoto: Smartphones sind kein Luxus mehr, sondern ständige Wegbegleiter –
‚Foto:
© pixabay.com / CC0 Public Domain /HebiPics 
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