Kinderbücher zum Internationalen Kindertag zu gewinnen

Zum Internationalen Kindertag am 1. Juni verlosen die Berliner Lokalnachrichten gemeinsam mit dem Eulenspiegel-Verlag drei Buchpakete für die Kleinen ab 2 Jahren mit den schönen Papp-Liederbüchern mit Notensatz, zum Singen, Vorlesen und Anschauen. Sie sind wundervoll illustriert. Für die etwas älteren Kinder verlosen wir das Jugendbuch Käuzchenkuhle von Horst Beseler.

Der Kuckuck und der Esel

Der Kuckuck und der Esel treffen sich zu einem Sängerwettstreit. Der eine bringt sein im Frühling die Wälder durchdringendes „Kuckuck“ zu Gehör, der andere ergänzt durch sein schrilles „I-ah“. Das ist ein Heidenspaß. Das Kinderpappbuch ist liebevoll illustriert und ergänzt durch das Notenbild. Ein farbenfrohes Bilderbuch zum Vorsingen und Mitsingen für die ganze Familie.

Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) war als Dozent und Bibliothekar tätig, verfasste Gedichte und schrieb über 500 Kinderlieder, von denen viele in das lebendige Volks- und Kinderliedgut eingingen. Das Frühlingslied »Der Kuckuck und der Esel« mit seiner auf Carl Friedrich Zelter zurückgehenden Melodie gehört zu den bekanntesten Liedern.

Erst kommt der Sonnenkäferpapa …

Bei diesem Lied werden Kindheitserinnerungen wach! Endlich liegt es als Bilderbuch vor! Viele Kinder lernen die einfache Melodie als eines der ersten Lieder im Kindergarten. Noch größer ist der Spaß, wenn sie dazu die Geschichte in farbenfrohen, markanten Bildern anschauen. Schon die Allerkleinsten können den lustigen Spaziergang der Käferfamilie mit Spannung und Freude begleiten und mit den Fingerchen nachspielen.

Eva Langhorst, geboren 1981 in Hannover, studierte in den USA und den Niederlanden und arbeitet als künstlerische und wissenschaftliche Illustratorin in Berlin. Im Eulenspiegel Kinderbuchverlag erschienen von ihr die Pappbücher »Kleine Meise« und »Erst kommt der Sonnenkäferpapa«.

In meinem kleinen Apfel

Ein pausbäckiger Apfel schmeckt gut und ist gesund, das weiß doch jedes Kind. Dass so ein kleiner Apfel auch ein Wunderwerk der Natur ist, eine Gabe, die uns staunen lässt, davon erzählt dieser Kinderliedklassiker. Das Lied führt in die »fünf Stübchen« des Apfels, in denen »schwarze Kernchen« wohnen und träumen. Der Traum der Apfelkerne führt sogar in die schöne Weihnachtszeit, wenn vielleicht der Apfel den Baum schmückt … »In meinem kleinen Apfel« ist eines der schönsten deutschen Kinderlieder, voller Gefühl und Phantasie. Mit seinen detailfreudigen Illustrationen ermöglicht das Pappbilderbuch den Kindern eine feinsinnige Entdeckung des Alltäglichen und Vertrauten. Die Kleinen lernen, woher die Äpfel kommen, wie sie wachsen, dass sie uns Menschen auf vielfache Weise nützlich sind und wir sorgsam mit den Gaben der Natur umgehen müssen. Der beigegebene Notensatz lädt dabei zum Musizieren und Mitsingen ein.

Martina Burghart-Vollhardt, geboren 1971 in Hamm, studierte Grafikdesign mit Schwerpunkt Illustration in Hildesheim, illustrierte Bilderbücher, Erstlesebücher und Schulbücher. Sie lebt als freischaffende Illustratorin mit ihrem Mann, vier Kindern und vielen ­Tieren in Kamenz. Im Eulenspiegel Kinderbuchverlag erschienen von ihr illustriert »In meinem kleinen Apfel« und »Putt, putt, putt, ihr Hühnerchen«.

Käuzchenkuhle

»Regen peitschte in scharfen Stößen aus der Dunkelheit herunter. (…) Der Wind ließ die beiden Lampen an Bahnsteig und Ladestraße so heftig schwanken, dass sie von ihren Masten abzureißen drohten.« Schon die ersten Sätze von »Käuzchenkuhle« ziehen den Leser in den Bann und lassen ihn bis zur letzten Seite nicht mehr los …

Nur widerwillig macht sich Jampoll – der eigentlich Jean-Paul heißt, aber dessen Namen keiner richtig aussprechen kann – von Berlin aus auf den Weg in das märkische Dorf Wolfsruh, wo er die Ferien bei seinen Großeltern verbringen soll, ohne zu ahnen, welche gefährlichen Abenteuer ihn dort erwarten. Durch Zufall wird Jampoll Zeuge eines Gesprächs: Ein Fremder bedroht seinen Großvater. Beide sind durch ein schreckliches Geheimnis miteinander verbunden. Jampoll will es lüften. Gemeinsam mit den Freunden Kristian, Schraube und Spinne-Schnarr kommt er einem Verbrechen auf die Spur, das an einem unheimlichen Platz im Wald, an der Käuzchenkuhle, geschah und dessen Anfänge bis in die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges zurückreichen.

Horst Beselers abenteuerliche Geschichte ist von Generationen junger Leser in der DDR verschlungen worden, ein wirklicher Jugendbuchklassiker, der mit seinem Sujet, aber auch mit seiner genauen sozialen Stimmung bis heute immer wieder fasziniert.

Horst Beseler, geboren am 29. Mai 1925 in Berlin, lebte seit 1952 als freier Schriftsteller in Hinzenhagen bei Güstrow. Er verfasste Romane, Erzählungen, feuilletonistische Arbeiten und Drehbücher und wurde vielfach ausgezeichnet. Einige seiner Bücher schrieb er gemeinsam mit seiner Frau Edith Rimkus-Beseler.

Mit seinem bekanntesten Werk, dem Roman »Käuzchenkuhle«, gelang ihm ein herausragendes und spannendes Jugendbuch, das – ein seltener Fall für einen Krimi – Schullektüre wurde. Die abenteuerliche Geschichte von Jampoll und seinen Freunden ist von Generationen junger Leser in der DDR verschlungen worden und bis heute ein wirklicher Jugendbuchklassiker. Am 19. Oktober 2020 ist Beseler im Alter von 95 Jahren verstorben.

Verlosung

Die Berliner Lokalnachrichten verlosen 3 Bücherpakete wie oben beschrieben. Zur Teilnahme geben Sie bitte im Textfeld das Stichwort „Eulenspiegel“ an. Eine Teilnahme per E-Mail ist nicht möglich. Einsendeschluss ist der 1. Juni 2021.

Rechtsweg und Auszahlung sind ausgeschlossen. Die Teilnehmerdaten werden ausschließlich für die Durchführung der Verlosung verwendet. Bildrechte: ©Eulenspiegel-Verlag

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