Die Inselwelt der Halligen ist Schauplatz des Romans „Die Farbe des Nordwinds“

Atmosphärisch und eindringlich beschwört die österreichische Autorin Klara Jahn in „Die Farbe des Nordwinds“ die atemberaubende, bedrohte Inselwelt der Halligen herauf.

Der Roman spielt sowohl in der Gegenwart als auch Anfang des 19. Jahrhunderts bis zur großen Halligflut 1825. Das verbindende Element zwischen den beiden Zeitebenen sind die Einsamkeit, die grandiose Landschaft, die Bedrohung durch Naturgewalten und den Menschen. Und die ewige Frage danach, wo man zu Hause ist. Im Anhang finden Sie einen Brief von Klara Jahn an ihre Leser und Leserinnen. Darin erläutert sie ihre persönliche Beziehung zu den Halligen bzw. dem hohen Norden Deutschlands. Ihr Antrieb, diesen Roman zu schreiben, war ihre Liebe zur Natur, ihr Interesse an Geschichte und am Reisen – und ein Artikel über eine Halligschule, den sie las. »Dieser Ort …«, flüsterte Ellen. »Bei Menschen nennt man es Seelenverwandtschaft. Ich glaube, dass es das auch zwischen einer Landschaft und Menschen gibt.«

Zuhause hat sich Ellen eigentlich nie irgendwo gefühlt. Außer einmal, mit sechzehn, als sie kurz auf einer Hallig wohnen durfte. In diese windgepeitschte Landschaft hat sie sich verliebt, in die Salzwiesen und Warften, in Ebbe und Flut. In ihrer Stiefschwester Liske fand sie dort zum ersten Mal  in ihrem Leben eine wahre Freundin. Als Ellen kurz darauf wieder gehen musste, schwor sie sich: Eines Tages würde sie zurückkehren auf diese unwirklichen Inseln, die vom Untergang bedroht sind.

Zwanzig Jahre später kommt sie tatsächlich wieder. Als Lehrerin in der Halligschule möchte sie nun ihren Platz finden. Doch Liske ist gar nicht begeistert von Ellens Rückkehr, weiß sie doch, dass die meisten Zugezogenen es hier eh nicht lange aushalten. Nur zu gut erinnert sie sich daran, wie verlassen sie sich damals schon bei Ellens Abreise gefühlt hat. Noch einmal wird sie nicht zulassen, dass Ellen ihr Leben aus den Angeln hebt. Dabei möchte diese genau das Gegenteil: endlich ankommen. In ihrer Seelenheimat.

Erscheinungstermin: 8. März 2021

Zur Autorin

Klara Jahn ist das Pseudonym der bekannten Bestsellerautorin Julia Kröhn. Sie ist 1975 in Linz, Österreich, geboren und studierte in Salzburg Theologie, Philosophie und – seit jeher ihr Lieblingsfach – Geschichte. Seit knapp zwanzig Jahren lebt sie in Frankfurt am Main, wo sie zunächst als Fernsehjournalistin arbeitete. Inzwischen widmet sie sich ganz dem Schreiben, seit 2013 unterrichtet sie an der Universität Salzburg Kreatives Schreiben.

Die große Leidenschaft der Mutter einer zehnjährigen Tochter ist neben dem Schreiben und der Beschäftigung mit Geschichte das Reisen. Ihr Herz schlägt insbesondere für einsame, raue Landschaften, wo man der Natur sehr nahe sein kann. Norddeutschland hat sie erstmals im Jahr 2001 als Literaturstipendiatin des Landes Schleswig-Holstein kennengelernt – die beeindruckende Landschaft hat sie seitdem nie wieder losgelassen.

Verlosung

Die Berliner Lokalnachrichten verlosen 4 x das Buch „Die Farbe des Nordwinds“. Zur Teilnahme geben Sie bitte im Textfeld das Stichwort „Halligflut“ an. Eine Teilnahme per E-Mail ist nicht möglich. Einsendeschluss ist der 15. Februar 2021.

Rechtsweg und Auszahlung sind ausgeschlossen. Die Teilnehmerdaten werden ausschließlich für die Durchführung der Verlosung verwendet. Bildrechte: ©Heyne

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